Wir
freuen uns auf euch!
Euer
Kinderkirche-Team
An jedem 2. Sonntag im Monat findet außerdem unser
Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr mit
Kindergottesdienst statt.
(nach
oben)
Rückblick
2010:
Januar Februar
März April
2009:
Oktober September
Juli Oktober
Bilder vom Kindertag Dezember
Juni
Mai April
März Februar
Januar
2008:
Dezember -
November -
Oktober
Kinderkirche 6. April 2010:
Schöpfung
Auch heute haben wir uns wieder getroffen, um ein wenig über "Gott und die
Welt" zu sprechen, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Zusammen mit acht Kindern haben wir
uns heute ein wenig genauer mit der Schöpfung befasst.
Und nach dem Plenum, in dem wir "Danke" und "Eine Hand voll Erde" sangen,
zusammen beteten und einen Psalm sprachen, teilten wir uns diesmal in zwei Gruppen auf, vier
jüngere Kinder blieben im großen Saal, vier Ältere gingen hoch. Mit Hilfe einiger
illustrierter Bücher und einer von einem Kind mitgebrachten Kinderbibel haben wir uns die
Schöpfungsgeschichte angeschaut und gehört, was Gott an den einzelnen Tagen so alles
erschaffen hat, wobei auch naturwissenschaftliches Wissen von Seiten der Kinder eingebracht
wurde.
Anschließend haben wir alle zusammen unsere eigene Welt erschaffen: Dazu
nehme man für jedes Kind einen oder mehrere Schukartons, gebe verschiedenste
Bastelmaterialien zur Auswahl und lasse genügend Freiraum und Zeit. Und Voilà, die kreativeb
Umsetzungen ließen nicht auf sich warten. Denn was ist schon eine Welt, wenn nicht
vollkommen vom Sichtwinkel abhängig? So erschuf das eine Kind eine Art Schatzkiste, das
andere ein modernes Cyberspace- all und wiederum andere wirklich sehenswerte Nachbildungen
unseres Planeten.
Vom Verfliegen der Zeit sehr überrascht- auch wir drei Betreuer sind nicht
mit unserer persönlichen "Kiki- Welt" rechtzeitig fertig geworden- mussten wir diese
Kinderkirche auch nach einer kurzen Stärkung in Form von Keksen und Wasser, mit zwei
weiteren Lieder ("Du hast uns deine Welt geschenkt" und "Viele kleine Leute"), dem Vater
Unser, einem Gebet und dem Segen schließen.
Kinderkirche am 6. März 2010:
Jesus als Kind
20 Kinder und sechs
Betreuer haben an diesem Samstag wieder zusammen die Kinderkirche gefeiert. Durch das
zahlreiche Erscheinen von euch höchst positiv überrascht, hat uns diese Kinderkirche noch
mehr als sonst schon gefallen.
Gemeinsam besprochen
haben wir dabei die wohl einzig bekannte Geschichte von Jesus als Kind, die in der Bibel
steht: Nach dem Passah- Fest bleibt der Zwölfjährige bei den weisen Männern im Tempel, um
sich mit ihnen zu unterhalten und „vergisst“ darüber hinaus die Rückreise seiner Eltern, die
ihn nach langer Suche im Hause seines Vaters wiederfinden.
Aber wenn wir so
überlegen: Wer von uns saß denn schon mal mit den Pfarrern in der Kirche und hat über Gott
geredet? So gut wie niemand. Doch Jesus war auch Kind! Was wird der wohl sonst noch so
gemacht haben, der hat ja sonst auch nicht immer im Tempel gesessen?!
Natürlich, gespielt. Fangen, verstecken und was euch sonst noch so alles einfiel- und
Fernsehen gab's damals natürlich noch nicht.
Aber wenn sogar Jesus
schon gespielt hat, ist das natürlich für uns umso mehr ein Grund zu spielen: Mensch- Ärger-
Dich – Nicht, Das verrückte Labyrinth, Schlangen und Leitern,... und das den ganzen
Nachmittag. Also fast den ganzen Nachmittag. Denn in den zwei Stunden, die wir zusammen
verbrachten, gabs natürlich wie immer ein Plenum- vor und nach dem Spielen und dem Erzählen
der Geschichte. Zusammen haben wir „Danke“, „Kleines Senfkorn Hoffnung“, „Eine Hand voll
Erde“ und „Viele kleine Leute“ gesungen- ein Lob an Pfarrer Wolf, der den Kindern ein Gespür
für die Lieder vermitteln konnte. Gebetet wurde natürlich auch wieder, ein Psalm zusammen
gesprochen und am Ende der Segen gesprochen, so dass alle hoffentlich wohlbehütet nach Hause
gekommen sind.
Fotos gibt es diesmal
zumindest keine vom Spielen, denn damit waren wir vollauf beschäftigt- wann habt ihr
eigentlich das letzte Mal zu Hause einen Spiele-Nachmittag gemacht?
Kinderkirche am 6.Februar
2010:
Lachen und Fasten
In der zweiten
Kinderkirche im neuen Jahr 2010 beschäftigte sich vier Mitarbeiter zusammen mit elf Kindern
mit den Themen Fasching, Lachen und Fasten.

Dazu haben wir zu Beginn bis alle Kinder angekommen waren, den „Besentanz“ gespielt: Alle
stellen sich im Kreis auf und ein (später auch zwei Besen) werden zur Musik im Kreis
umhergereicht- bei Stoppen der Musik musste derjenige, der den Besen in Händen hält, in die
Mitte.

Danach begannen wir die Kinderkirche offiziell mit einem Plenum, in dem wir natürlich wieder
beteten, sangen, gemeinsam einen Psalm sprachen und das Alter der Geburtstagskinder (dazu
zählen bei uns alle, die seit der letzten Kinderkirche Geburtstag hatten) mehr oder weniger
richtig errieten.

Das anschließende Geschichte vorlesen in der Großgruppe handelte vom Lachen, zusammen
versuchten wir uns anschließend gegenseitig mit Grimassen zum Lachen zu bringen. Dazu haben
wir uns in zwei Gruppen geteilt, während die eine Gruppe Grimassen schnitt versuchte die
andere ernst zu bleiben. Die Reaktionen darauf waren recht verschieden, auch wenn man sagen
muss, dass jedem ein kleines, verstohlenes Lächeln entlockt werden konnte. Anschließend
haben wir zusammen aufgeschrieben, was alles zum Lachen dazu gehört und mussten feststellen,
es gibt doch Einiges, das damit zusammenhängt.

Für den Bezug zum Thema Fasching haben wir zusammen „Konfetti- Muffins“ gebacken, in zwei
Gruppen haben wir die Zutaten zusammengemischt und verrührt, bevor wir zusammen hoch gingen:

Dort haben wir noch etwas vom Fasten erzählt bekommen, was ist das überhaupt, womit fängt
das an und warum macht man das überhaupt? Dafür haben wir verglichen, wie es ist, etwas tun
zu müssen, das man nicht gerne macht ( z. B.: Zimmer aufräumen) und wie man sich hinterher
fühlt.

Und um die Kinderkirche lockerer enden zulassen haben wir noch Clowns ausgemalt, bevor wir
dann nach erneutem „Besentanz“ mit zwei Liedern, Gebeten und dem Segen enden mussten, weil
die Zeit irgendwie davon gerannt war.
Wir freuen uns auf die nächste Kinderkirche!
Kinderkirche am 9. Januar 2010
„Ich will so bleiben wie ich bin“
In
Anlehnung an die Kinderkirche im Januar vergangenen Jahres haben wir uns in dieser
Kinderkirche noch einmal mit dem „Ich“ beschäftigt.
Die
heutige Geschichte erzählt von der Ente Erna, die alle Tiere auf dem Bauernhof völlig
meschugge damit macht, dass sie erzählt, was man jetzt können muss oder wie man sein sollte:
In Eier gehören Überraschungen, Kühe sind lila gefleckt, Schafe haben weiches Fell, usw. Das
hat Erna nämlich im Fernsehen gesehen und da ist es „natürlich klar“, dass alle krampfhaft
versuchen, sich zu verändern, was gar nicht so einfach ist. Schlussendlich bemerkt das
gelassene Schwein, dass es vollkommener Blödsinn ist, sich wegen irgendwelcher Werbung
anpassen zu wollen und nachdem alle Tiere zusammen Erna einen Streich gespielt haben, sieht
auch sie ein, dass sie so bleiben will, wie sie ist.
Aber wer
bin ich? Um der Antwort ein Stückchen näher zu kommen haben sich die sechs Kinder nun
paarweise zusammengetan, auf eine Tapete gelegt und die Umrisse des Körpers nachgezeichnet.
Und den Inhalt dann mit Farben gefüllt- was habe ich an, wie heiße ich, was mag ich gerne
und was mag ich nicht, all das wurde auf die Tapete gezeichnet und geschrieben.
Zur
Stärkung haben wir heißen O- Saft und Wasser getrunken und Spekulatius, Äpfel und Orangen
gegessen, bevor wie uns kurz bei einer kleinen Runde fangen austobten.
Anschließend haben wir die Kinderkirche wieder im Plenum beendet, während wir im Plenum zu
Beginn „Danke“ und „Lasst uns miteinander“ gesungen und gemeinsam einen Psalm und ein Gebet
gesprochen hatten, musizierten wir nun zusammen zu dem „Kindermutmachlied“, beteten das
Vater Unser und drückten den Segen im Kreis per Händedruck weiter; zum Abschluss sangen wir
„Viele kleine Leute“ und die vier anwesenden Betreuer freuen sich, auf eine schöne
Kinderkirche zurückschauen zu können. Abschließend bleibt nur noch auf eine kleine Neuerung
hinzuweisen: Wer sechs Stempel in seinen Kiki- Pässen hat, kriegt ein kleines Geschenk.
Klingt zwar nach purer Werbung, aber es lohnt sich sicherlich nicht nur wegen den Stempel
mal vorbeizuschauen. ; )
Kinderkirche am 12. Dezember 2009
„Weihnachten“
Zehn Kinder haben auch an diesem Samstag ihren Weg ins Gemeindezentrum
gefunden, wo wir- in diesem Fall sechs Betreuer- zusammen mit den Kindern zwei Stunden
sangen, erzählten, bastelten und beteten.
Im Plenum zu Beginn sangen wir unser fester Eingangslied „Danke“, nach
einem gemeinsamen Psalm und dem Gebet auf der Rückseite des Kiki- Passes stimmten wir
gemeinsam „Im Advent“ an.

In einer großen Gruppe haben wir uns dann in der Küche warmen Orangensaft,
Kakao und Kinderpunsch gemacht, bevor wir es uns bei Kerzenschein, den zuvor erwärmten
Getränken, Lebkuchen und Spekulatius gemütlich gemacht haben, um eine Geschichte zu hören:
In dieser wurde Weihnachten aus der Sicht eines Weihnachtsbaumes erzählt, der sich zuerst
voller Sehnsucht wünschte, doch auch ein Weihnachtsbaum zu werden. Nachdem er dann endlich
„auserwählt“ worden ist, stellt er doch schnell fest, dass es ihm in seinem Wald besser
ergangen ist- am Ende vertrocknet er erst in einer Ecke, bevor er in Stücke gehackt und
verbrannt wird.

Da hat sich und natürlich die Frage gestellt: Was passiert mit euren
Weihnachtsbäumen? Stellt ihr zu Weihnachten überhaupt Bäume auf, und wenn ja- hat denn
vielleicht sogar jemand schon einen Baum bei sich zu Hause? Was gehört für euch noch zu
Weihnachten dazu?

Auf letzte Frage war man sich nach einigem Überlegen einig: Der
Adventskranz. Und aus diesem Grund haben wir- nein, keinen Adventskranz- sondern eine Kerze
selbst gestaltet, jedes Kind konnte aus verschiedenfarbigen Wachsblättchen Motive für seine
Kerze ausschneiden und nach Erwärmen der Motive in der Hand ließen diese sich problemlos auf
der Kerze befestigen.
Im Schlussplenum haben wir dann neben dem Betens des Vater Unser und eines
anderen Gebetes natürlich noch zwei Lieder gesungen: „Engel“ und „Stern über Bethlehem“
Und mit dem Weitergeben des Segens durch Händedruck endete dann auch diese
besinnliche Kinderkirche.
Bilder vom Kindertag am 6. November 2009

Mmmhhh ... Lecker ... die Kinderkirchen-Torte zum Kindertag

Auch das KiKi-Team braucht eine Stärkung

Alle warten auf die Geschichte von Jona

... und dem großen Fisch, der gebastelt wird.

Alle stehen schon mal ... gleich wird das Vaterunser mit Gesten gebetet
Kinderkirche am 3.
Oktober 2009
Bäume des Lebens
Wir geben es ja zu: Dieses Jahr haben wir es mit
unseren Themen, die das Leben betreffen. Doch wenn es Herbst wird und
noch einmal so richtig freundlich und warm die Sonne vom Himmel scheint,
was könnte man dann besseres machen, als hinaus zu gehen?

Deshalb sind wir auch heute zu dreizehnt- zehn Kinder,
drei Betreuer- nach dem ersten Plenum spazieren gegangen. Dabei
sammelten wir Kastanien, Eicheln, Buckeckern, Blätter und alles mögliche
andere, was man mit Bäumen und Herbst verbinden kann. Denn nachher
wollten wir mit diesen Dingen Spritzbilder machen und wer wollte, konnte
auch noch Kastanientierchen basteln.

Spritzbilder: Man legt Blätter, Kastanien,
o.ä. auf ein Blatt Papier und spritzt mit Hilfe einer Zahnbürste
Wasserfarben (und eventuell einem Sieb, der eigene Finger genügt aber
auch) auf das Bild, so dass das Blatt bis auf die Stelle, die der
Gegenstand belegt hatte, bunt ist.
Doch zuvor haben wir noch auf unserem kleinen
Spaziergang Rindenbilder*) gemalt und zwei kleine Geschichten gehört-
und kamen dann auch alle zu der Meinung, dass niemand ‚eben mal einfach
so’ etwas von einem Baum oder einer anderen Pflanze abreißen darf, weil
die Pflanze sonst kaputt geht, wenn jeder das macht. Und im Herbst fällt
all das, was man vielleicht haben will, auf den Boden.
*) Rindenbilder: Um die Unterschiede zwischen
Bäumen auf etwas andere Art und Weise betrachten zu können, hält man ein
Blatt gegen die Rinde eines Baumes gepresst und malt (mit
Wachsmalstiften) einfach darüber.

Wieder beim Gemeindezentrum angekommen, haben wir eine
kleine ‚Baummeditation’ durchgeführt, bei der jedes Kind versuchen
sollte, sich in einen Baum hineinzuversetzen, den Wind und die Sonne zu
fühlen, vom Samen zum Baum zu wachsen.

Danach gab es zur Stärkung warmen Kakao und Obst,
bevor wir uns an die Spritzbilder und Kastanientierchen wagten.
Und kaum hatten wir uns versehen wurde es Zeit, diese
Kinderkirche wieder im Plenum zu beenden. Hatten wir zu Beginn noch
„Danke“ und „Kleines Senfkorn Hoffnung“ gesungen, so sangen wir nun
„Komm, bau ein Haus“ und „Der Himmel geht...“ mit Bewegungen zum
Abschluss. Gebetet haben wir natürlich auch wieder, einen Psalm haben
wir zusammen gesprochen, ein ‚Geburtstagskind’ hat die Kollekte
eingesammelt und so können wir wieder auf eine schöne Kinderkirche
zurückblicken.

Auch am ersten Samstag im November würden wir uns
freuen, euch wieder zu sehen, wenn dann auch in etwas größerer Form: Die
Jugendgruppen der Kirche stellen sich in der Form von zwei Workshops von
elf bis sechzehn Uhr im Gemeindezentrum vor.
Kinderkirche am 5.
September 2009
„Erntedankfest“
Diesen Samstag fanden sich acht Kinder und vier
Betreuer im Gemeindezentrum ein, um gemeinsam zu singen, zu beten, zu
malen und zu basteln. Da das Thema der heutigen Kinderkirche das
Erntedankfest war, haben wir sogar zusammen Brot gebacken und Apfelmus
gekocht, was wirklich eine Menge Spaß gemacht hat. Und lecker geschmeckt
hat es auch noch!

Bevor wir jedoch zu diesem Hauptteil kamen, fanden wir
uns zuerst, nachdem wir, bis alle Kinder eingetroffen waren, kleine
Spiele spielten, im Plenum ein. Dort zündeten wir natürlich wieder die
Kerzen an, sangen gemeinsam „Danke“ und „Du hast uns deine Welt
geschenkt“ und beten das Gebet, welches seit Anfang des Jahres immer an
dieser Stelle gebetet wird.

Dann teilten wir uns in zwei Gruppen auf, diejenigen,
die Apfelmus machten, schnitten zuvor die Äpfel klein und ließen sie
dann in einem Saftgemisch köcheln, die ‚Brotgruppe’ mischte und knetete
den Teig, bevor sie ihn ein wenig gehen ließ.

In dieser Zeit dann haben wir die Geschichte von
Frederik, der kleinen Maus, die Sonnenstrahlen und Farben und Wörter
sammelt, während ihre Familie fleißig Wintervorräte zusammenträgt und
sich noch(!) über den Nutzen von Frederiks Tun wundert, gelesen und
besprochen.
Anschließend mussten noch Brote geformt werden, der
Apfelsud wurde umgerührt und während dem letzten Warten bastelten wir
Lesezeichen mit herbstlichen Motiven und malten Mandalas aus. Das
Apfelmus gab es im Anschluss direkt zum Essen, das Brot bekamen die
Kinder mit nach Hause.
Im Abschlussplenum beteten wir dann noch einmal
zusammen, sangen „Brich mit den Hungrigen dein Brot“ und „Der Himmel
geht...“, bevor wir den Segen im Kreis per Händedruck weitergegeben
haben und uns für diese Kinderkirche auch schon wieder verabschiedeten.
Wir würden uns freuen, euch am 26. September um halb
drei zum Erntedankgaben Einsammeln und anschließendem Altar Schmücken an
der evangelischen Kirche begrüßen zu dürfen!
Kinderkirche am 4.
Juli 2009
„Farben des Lebens“
Drei Kinder haben am 4. Juli die Kinderkirche mit uns
gefeiert. „Danke“, „Lasst uns miteinander“, „Du hast uns deine Welt
geschenkt“ und „Viele, kleine Leute“ waren die Lieder, die wir zusammen
gesungen haben. Das Vater Unser, ein weiteres Gebet, ein gemeinsam
gesprochener Psalm und der Segen haben natürlich auch nicht gefehlt. Da
diese Kinderkirche die letzte vor der großen Sommerpause war, haben wir
diese vor allem zum Spielen genutzt.

Doch zuvor haben wir die Geschichte vom
Regenbogenfisch, der den anderen Fischen seine Schuppen nicht abgeben
will und keine Freunde findet, bis er vom weisen Tintenfisch den Rat
bekommt, mit den anderen zu teilen, erzählt und nachgespielt. Ein
wirklich großes Lob an die drei Jungs, die sich wirklich super in die
Rolle des Regenbogenfisches, des Tintenfisches und des Blauen Fisches,
der den Kontakt zum Regenbogenfisch zu knüpfen versucht, eingefunden
haben. Klasse gemacht!

Aber auch sehr schön waren die Staffel- und
Fallschirmspiele. Und da es so heiß war, blieb auch eine kleine
Wasserschlacht nicht aus. Und obwohl wir sechs Betreuer es ein wenig
schade fanden, dass wir nur drei Besucher hatten, war es doch auch für
uns ein schöner Nachmittag. Das Leben ist halt einfach bunt.
Kinderkirche am 06.
Juni 2009
„Wasser des Lebens“
Mit fünf Kindern- der Hessentag scheint um sich zu
greifen- feierten wir in diesem Monat die Kinderkirche, die unter dem
Motto „Wasser des Lebens“ stand.
Unsere Aktivitäten neben dem festen liturgischen Teil
unserer Kiki – Zu Beginn sangen wir ein paar Strophen des bekannten
Liedes „Danke“, beteten unser ‚festes’ Gebet (welches man auf der
Rückseite des Kiki- Passes finden kann), sprachen gemeinsam einen Psalm
und sangen „Kleines Senfkorn Hoffnung“; beim Endplenum sangen wir das
Kindermutmachlied (wobei die Kinder Instrumente zum Spielen bekamen),
ein weiteres, themenbezogenes Gebet wurde vorgelesen, das Vater Unser
gemeinsam gebetet, der Segen per Händedruck weitergegeben und das letzte
Lied „Viele kleine Leute...“ mit Bewegungen gesungen- drehten sich
folglich also auch um dieses sehr interessante Thema; wer kennt nicht
die Faszination, die Wasser in seinen verschiedensten Formen auf uns
ausüben kann?
So sammelten wir am Ende des Märchens „Das Wasser des
Lebens“ der Gebrüder Grimm, das erzählt wurde, erst einmal alles, was
uns zum Thema Wasser einfiel. Wo begegnet es uns denn täglich, was
können wir damit machen, was bewirkt Wasser? Nun, zum Beispiel lässt es
Pflanzen leben, wie am Beispiel der Rose von Jericho*) beobachtet werden
konnte. Zu Beginn der Kinderkirche ins Wasser gelegt, hatte sie sich am
Ende zumindest schon geöffnet, das langsame Ergrünen von ihr konnte
erahnt werden.

Aber Schluss mit der ganzen Theorie, jetzt wollten wir
uns erst einmal kreativ austoben und zwar in Form von kleinen
Blumentöpfen, die wir mit Fingerfarbe anmalten und dann mit Kresse
bepflanzten. Nach dem Hände Waschen gingen wir nach oben in den bereits
verdunkelten Raum, Kerzen wurden angezündet und mit leiser Musik im
Hintergrund begaben wir uns auf eine Traumreise in die Tiefen des
Meeres, sogar Atlantis haben wir gefunden! Bei der anschließenden
Erdbeerfeldmassage konnten wir dann wieder wach werden, die sehr große
Kitzligkeit bei einigen sorgte für allgemeine Belustigung.

Als Stärkung gab es diesmal Wasser-Eis für alle, kurz
spielten wir noch Fallschirmspiele, bevor wir die Kinderkirche im Plenum
beenden mussten, waren die zwei Stunden doch schon wieder vorbei.

*) Die Rose von Jericho ist ein eine Pflanze, die ohne
Wasser wie in eine Art Totenstarre fällt und aussieht wie ein
vertrocknetes, zusammengefaltetes Nadelartiges Gebilde, liegt die Rose
ungefähr zwei Stunden im Wasser entfaltet sie sich und wird grün. Man
kann sie immer und immer wieder benutzen, angeblich soll sie von der
Jungfrau mit ewigem Leben gesegnet worden sein; Seefahrer brachten die
Rose damals mit nach Europa.
Kinderkirche am 2. Mai 2009
"Himmelfahrt und der
Geburtstag der Kirche"
Auch am Samstag nach dem Maifeiertag gestalteten
sieben ehrenamtliche Mitarbeiter und Pfarrer Hermann Wolf eine
Kinderkirche, wie gewohnt von halb drei bis halb fünf. Begonnen wurde
bis alle Kinder eintrudelten mit einem kleinen Spiel 'für
zwischendurch', dann sangen wir nach der Begrüßung „Danke für diesen
guten Morgen“- die zwei Kerzen waren vorher von zwei Kindern angesteckt
worden-, beteten „Lieber Gott, ich bin noch klein...“ und sprachen einen
Psalm gemeinsam.

Als zweites Lied im Plenum wurde „Lasst uns
miteinander“ gesungen, danach ging es in die Kleingruppen, diesmal mit
drei 'Großen' und acht 'Kleinen', wo es um Himmelfahrt ging.
Erstaunlicherweise wusste so gut wie kein Kind damit etwas anzufangen,
doch nachdem bei den 'Kleineren' die Geschichte mit Fingerpuppen
nachgespielt worden war, die 'Großen' sie erzählt bekamen und sie
anschließend schauspielerisch in einer kleinen Szene darstellten und
auch den Jüngeren vorführten, schienen alle verstanden zu haben, worum
es ging. Kreativ wurde dazu ein Arbeitsblatt, auf dem Jesu mit seinen
Jüngern auf einem Berg zu sehen ist, ausgemalt, eine verschiebbare Wolke
kann Jesu verdecken.

Zum zweiten Thema „Der Geburtstag der Kirche“ oder
bekannter als Pfingsten, wurde allen Kindern in einem kleinen
Rollenspiel von Seiten der Betreuer erklärt, was Pfingsten ist und
bedeutet, und warum es ohne Pfingsten all die tollen Feste, zu denen es
Geschenke gibt, nicht gäbe. In den Kleingruppen wurde dann jeweils eine
Taube inmitten von Flammen bemalt, ausgeschnitten, gefaltet und zusammen
geklebt, so dass ein für 'Papierkunstwerke' doch recht lebendiges Feuer
zur Erinnerung an den Heiligen Geist entstand.

Wer damit fertig war, hat bei ein paar
Fallschirmspiele draußen auf dem Hof mitgespielt. Im abschließenden
Plenum wurde dann erneut gesungen, diesmal „Gott gab uns Atem“ und am
Ende „Der Himmel geht über allen auf“- wobei wir uns hierbei an den
Händen nahmen, im Kreis oder in den Kreis hinein liefen-, gebetet wurde
das Vater Unser, ein weiteres Gebet und natürlich nahm auch jedes Kind
den Segen, der durch Händedrücken weitergegeben wird, mit nach Hause,
nachdem es seinen mit einem neuen Stempel versehenen Kinderkirche- Pass,
der zu Beginn abgegeben werden konnte, abgeholt hatte.
Kinderkirche am 4. April 2009
„Die letzten Stationen im Leben Jesu“
„Danke für diesen guten Morgen“ hieß es zu Beginn der
Kinderkirche am 4. April wieder in diesmal recht großer Runde von 13
Kindern und 5 Betreuern. Heute blieben wir Mal wieder in der großen
Gruppe zusammen, um in verschiedenen Räumen verschiedene Stationen im
Leben und Sterben Jesu zu durchlaufen – natürlich erst, nachdem wir
unseren liturgischen ersten Teil mit der Begrüßung, Geburtstagkinder
erfragen, den Liedern „Danke für diesen guten Morgen“ und „Eines Tages
kam einer“, einem gemeinsam gesprochenem Psalm und dem Gebet „Lieber
Gott, ich bin noch klein...“ abgeschlossen hatten.
Nachdem jede Station thematisch abgeschlossen war,
wurde ein kleines Gebet vorgetragen, dann sangen wir entweder „Das
wünsche ich sehr...“ mit Bewegungen oder „Gott gab uns Atem“.
Als die erste von insgesamt sechs ‚Szenen’ aus Jesu
leben, hatten die Betreuer den Einzug desselben in Jerusalem gewählt,
durch Seile wurde ein Weg markiert und eine gebastelte Krone wurde auf
diesen Weg gestellt; nachdem ein wenig über den Einzug geredet wurde,
verriet uns jedes Kind seine Gedanken über das, was einen guten König-
schließlich wurde auch Jesu damals als eine Art König gefeiert-
ausmacht. Zum Beispiel war es für Viele wichtig, dass ein guter König
den Armen Geld gibt und gerecht ist, niemand sollte hungern müssen. Auch
Spielzeug für alle Kinder war wichtig, wir sahen also schnell, dass viel
Verantwortung auf den Schultern eines Königs liegt.

Nun machten wir eine Art Zeitsprung zum ‚Letzten
Abendmahl’, die Sitzgruppe im Foyer bot den idealen Ort den Kindern zu
erzählen, was sich damals ereignete und dann im Anschluss mit ihnen
selbst ein Abendmahl zu inszenieren. Fladenbrot, das dabei von einem
Kind zum nächsten gereicht wurde, wurde mit den Worten „Christi Leib für
dich gegeben“ weitergegeben; in Gläsern ausgeschenkter Traubensaft wurde
von den Betreuern an die Kinder mit den Worten „Christ Blut für dich
vergossen“ weitergereicht.

Die dritte Station führte uns in den Garten unter den
Kirschbaum, die Kinder errieten richtig, dass es nun um den Aufenthalt
Jesu im Garten Gethsemane ging und wussten auch einiges über die
damaligen Ereignisse an diesem Ort. Nachdem eine kurze Geschichte dazu
vorgelesen worden war, wurde mit den Kindern darüber gesprochen, wie die
Beteiligten sich damals gefühlt haben müssen, Einsamkeit, Reue, Angst
waren nur einige der Gefühle, die sich jeder gut vorstellen konnte.
Der weitere Weg Jesu führte uns zu seinem Kreuzweg,
auf dem er Simon von Kyrene traf, jemand, der ihn bei seinen wohl
schwersten Schritten half und die Last, die Jesu tragen musste, mit ihm
teilte. Als Zeichen für die Hilfe Simons malten wir unsere Hände auf
Papier und legten diese in die Mitte, so dass wir ganz viele helfende
Hände sahen, die gemeinsam stark sein können. Weiterhin banden wir mit
Kordel je zwei dünne Äste zu einem Kreuz zusammen, sowohl die Hände als
auch das Kreuz konnte dann von jedem Kind mit nach Hause gekommen
werden.

Doch bevor es nach Hause ging, musste die Geschichte
Jesu zu Ende erzählt werden. Bei der fünften Station im obersten Raum
des Gemeindezentrums ging es hierbei um die Kreuzigung Jesu, drei Kreuze
und Kerze symbolisierten Jesu und die zwei Verbrecher, die mit ihm auf
dem Berg Golgatha starben, wobei die Kerzen als Zeichen für das Leben
schlussendlich gelöscht werden mussten. Jesu war gestorben und wurde in
eine Höhle begraben, mit einem Stein verdeutlichten wir, dass er nun in
seinem Grabe lag.
Glücklicherweise musste unsere Kinderkirche nicht mit
dem Tod enden, denn immerhin war Jesu ja auferstanden! Bei der sechsten
Station im großen Saal also fanden drei Frauen, von uns durch
Handpüppchen ‚lebendig’ gemacht, nur noch den Stein vor, nicht mehr aber
Jesu. Welch große Verwunderung damals geherrscht haben, welch Freude
wieder erwacht ist, als ein Engel von der Auferstehung verkündete.
Und zu unserer großen Verwundern war die Zeit
schneller gewesen, als wir dachten, weshalb das Schlussplenum sich auf
das Vater Unser, den Segen und ein Abschlusslied „Der Himmel geht über
allen auf“ beschränkte, danach wurden alle mit einem Stempel in ihren
KiKi- Pass „entlassen“. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir euch das
nächste Mal wieder sehen!
Herzlich bedanken wollen wir uns für die musikalische
Begleitung von Regina Hüttig, die mit ihrem Akkordeon für eine
wunderbare Atmosphäre beim Singen an den einzelnen Stationen sorgte.
Kinderkirche am 7.März 2009
„Was bei den Menschen unmöglich ist,
das ist bei Gott möglich“
„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott
möglich.“- Die Jahreslosung von 2009 übertrugen wir in dieser
Kinderkirche auf unsere ‚Lebenswirklichkeit’ und fragten uns, wo unsere
Grenzen liegen, wie wir mit ihnen umgehen sollten und wie wir sie
verschieben und in Gemeinschaft überwinden können. Als biblischer Bezug
diente uns dafür die Geschichte von Jesus und dem Gelähmten.

Nachdem wir den Schubiduatanz tanzten, bevor es mit der Begrüßung
„offiziell“ losging, sangen wir zusammen „Danke“ und „Kleines Senfkorn
Hoffnung“, sprachen einen Psalm und beteten; ein Geburtstagskind
sammelte natürlich wieder die Kollekte beim zweiten Lied ein.
Der weitere Ablauf der Kinderkirche wurde danach erklärt, heute teilten
wir die sieben Kinder und fünf Betreuer nicht in Gruppen ein, sondern
wir blieben im Plenum und begannen mit der ersten von vier ‚Stationen’,
die wir uns vorgenommen hatten zu bearbeiten.
Unter dem Motto „Grenzen wahrnehmen“ wurde als Erzählimpuls ein Bild von
Jesus und dem Gelähmten in die Mitte gelegt und die Kinder erarbeiteten,
wie der Gelähmte sich fühlt, was er kann und was nicht, wie er damit
umgeht und wie ihm geholfen wird. Auf die Welt der Kinder bezogen wurde
erfragt, was sie vielleicht noch nicht können (z.B. Schreiben, Lesen bei
den jüngeren Kindern).

Bei der zweiten Station „Grenzen akzeptieren“ wurde jetzt noch einmal
durch vier ‚Übungen’/’Spiele’ aufgegriffen, was für viele nicht möglich
war. Es ist nun einmal koordinativ schwer, eine Hand über dem Bauch
kreisen zu lassen und mit der anderen leicht auf den Kopf zu hauen, wie
es ebenso eine Herausforderung darstellt, sich auf ein Bein zu stellen
und dann die Augen zu schließen. Ebenso muss man manchmal bestimmte
Kniffe kennen, wenn man mit verschränkten Händen seine Nase fasst und
die Hände danach wieder ‚einfach so’ entzweien können will und einen
Parcour- der im Hintergrund während der erste Station aufgebaut worden
war- mit verbundenen Augen zu durchqueren gelingt auch nur mit fremder
Hilfe. Aber was wäre denn, wenn ich etwas mache, was ich noch nicht darf
oder kann? Was wäre denn, wenn ich zum Beispiel abends so lange
aufbleiben würde, wie ich wollte? Am nächsten Morgen wäre ich müde und
würde vielleicht schlecht gelaunt sein. Also haben Grenzen ihren eigenen
Nutzen und Sinn. Manchmal können sie aber auch mehr als lästig sein...

Wie gut, dass sich manche Grenzen auch verschieben lassen, wenn
entsprechend genug dafür geübt wird oder man gezeigt bekommt, wie sich
etwas lösen lässt. Um dies den Kindern spielerisch näher zu bringen,
spielten wir nun „Das verrückte Labyrinth“, ein Brettspiel, bei dem man
durch Verschieben der Labyrinthmauern versucht, so schnell wie möglich
die angegebenen Punkte zu erreichen, um so zu gewinnen. Dadurch, dass
die Mitspieler aber immer irgendwo anders hinwollen und die Mauern auch
ganz anders verrücken, als man es sich wünscht, brauch man doch einiges
an Ausdauer, um sein Ziel zu erreichen.
Bei unserer vierten Station „Grenzen überwinden“
verschoben wir jetzt gemeinsam als Gruppe Grenzen und überwanden diese.
Dafür wurde einmal ein „Sitzkissenrennen“ gemacht; auf Kissen (wobei es
natürlich mehr Kinder als Kissen gab, so dass sich alle umeinander
kümmern mussten und das Ganze eine Herausforderung wurde) sollte ein
bestimmter Punkt erreicht werden, unterwegs sollte niemand verloren
gehen und auch das Heruntersteigen von den Kissen war verboten. Schritt
für Schritt mussten also die hinteren Kissen immer wieder nach vorne
geschafft werden, alle mussten dabei auf den verbliebenen Kissen
bleiben, bevor sie nachrücken konnten, das nächste Kissen musste von
hinten nach vorne durchgereicht werden, etc.
Beim Dreibeinrennen und Überqueren des Parcours mit
Luftballon (zwischen die Stirn zweier Kinder geklemmt, durfte dieser
nicht verloren werden, während der Parcours durchlaufen wurde) war die
Teamarbeit gefragt und wenn in einem geschlossenen Kreis(alle nahmen
sich bei der Hand, der Hullahupp- Reifen wurde dabei ‚zwischen’ zwei
Armen eingeschlossen) ein Hullahuppreifen einmal um den Kreis befördert
werden sollte, musste jeder genau auf seinen Nebenmann eingehen, so dass
es auch wirklich gelang, den Reifen umherwandern zu lassen.
Doch die Zeit in dieser Kiki verging viel zu schnell, so dass wir jetzt
auch schon nach einem weiteren Lied(„Friedensnetz“), einem Gebet, dem
Vater Unser und dem Segen die Kinderkirche beenden mussten. Nach dem
letzten Lied „Viele kleine Leute“, das wir mit Bewegungen sangen, wurden
die Kinder mit einem Stempel in ihren Kiki- Pass verabschiedet.
Kinderkirche am 7. Februar 2009
"Arche Noah- Verantwortung gegenüber Tieren"
Das Thema, mit dem wir uns heute, am siebten Februar,
beschäftigen wollen, ist „Arche Noah und Verantwortung gegenüber
Tieren“. Zu Anfang spielten wir Fallschirmspiele, bis alle eingetroffen
waren.

Mit „Danke für diesen guten Morgen“ begannen wir dann sogleich
den Kindergottesdienst, beteten, sprachen gemeinsam einen Psalm und
während wir „Der Himmel geht über allen auf“ sangen, wurde die Kollekte
von einem Geburtstagskind eingesammelt. Allerdings spielten wir heute
nach dem ersten Lied ein Tier- Memory, bei dem sich je zwei Kinder, die
zuvor das gleiche Tier gezogen hatten, durch das Nachahmen von den
jeweiligen Tiergeräuschen finden mussten.
Nun teilten wir uns in die zwei Kleingruppen Kleine
und Große auf, wobei die Kleinen mit sechs Kindern doppelt so viele
waren, wie die Großen.

Die Geschichte von Noah und seiner Arche wurde jetzt
parallel mit Hilfe der Kinder erzählt, im Anschluss daran bastelten wir
zusammen (siehe Foto - kommt noch!). Anschließend sprachen wir mit den
Kindern über ihre Haustiere, wie sie sich um diese kümmerten und welche
Tiere man doch noch gerne hätte. Am Ende der Gruppeneinheiten malte dann
jedes Kind noch sein Lieblingstier aus, welches mit denen der anderen
auf ein von den Betreuern im Voraus gefertigtes Schiff geklebt wurde.
Nach einer kleinen Stärkung - Gummitiere und Wasser bzw. Apfelsaft -
trafen sich die neun Kinder, zwei Konfirmanden und fünf Betreuer wieder
im Plenum, wo der zweite Teil der Liturgie stattfand.
Jetzt sangen wir „Herr, wir bitten komm und segne uns“
und beteten ein Gebet und das Vater Unser. Mit „Du hast uns deine Welt
geschenkt“ neigte auch diese Kinderkirche sich ihrem Ende zu, der Segen
wurde noch gesprochen und dann bekamen alle Anwesenden einen Stempel in
ihren Kiki- Pass.
Den Kinderkirche- Pass gibt es seit dem Januar diesen
Jahres, auf der Vorderseite ist Platz für ein Bild, den Namen und das
Geburtsdatum, innen sind Felder für Stempel und auf der Rückseite findet
ihr ein Gebet, das wir jetzt immer im ersten liturgischen Teil zusammen
sprechen wollen.
(nach
oben)
Kinderkirche am 10. Januar 2009
„Ich bin ich“
In der ersten Kinderkirche im neuen Jahr trafen wir
uns am 10. Januar um halb drei im Gemeindezentrum, dieses Mal begannen
wir mit einem Spiel. Das Spiel hieß „Komm mit oder lauf weg“, bei dem
man sich einen Platz ergattern muss. Nachdem wir das „Danke für diesen
guten Morgen“ gesungen hatten, sprachen wir gemeinsam einen Psalm,
beteten und sangen ein weiteres Lied („Gott gab uns Atem“), bevor wir
uns in die bewährten Gruppen- „Kleine“ und „Große“ - mit je drei Kindern
- aufteilten.

Einmal „ganz ohne biblischen Bezug“ wurde den Jüngeren
die Geschichte „Ich will so bleiben wie ich bin“ vorgelesen, in der es
um verschiedene Tiere geht, die versuchen den Trends aus dem Fernsehen
nachzueifern und sich dabei mehr als lächerlich machen, bis sie
schließlich bemerken, dass sie so wie sie sind, am besten sind und sich
wohl fühlen können. Und da auch Kinder einzigartig sind, haben wir im
Anschluss an die Geschichte Schattenbilder hergestellt. Dazu setzten
sich die Kinder auf einen Stuhl und der Schatten der Profilseite wurde
von einer Lampe auf ein buntes Blatt geworfen. Dieser Schatten wurde
nachgemalt und fertig war das Schattenbild.

Zur Stärkung gab es anschließend daran wie immer eine
Kleinigkeit zu essen und zu trinken, danach wurden mit den „Kleinen“
noch mit dem Fallschirm Spiele gespielt. Unsere Älteren bekamen
währenddessen die Geschichte „Das kleine ich bin ich“ zu hören, dass von
einem Wesen erzählt, dass weder Pferd, noch Kuh noch Fisch noch Vogel
noch Hund ist und sich verzweifelt auf die Suche nach seinem wahren
„Ich“ begibt, bis es verwundert bemerkt, dass es einfach es selbst ist,
einfach ein ‚Ich bin ich’. Jetzt haben wir zusammen das von den
Betreuern schon vorgenähte "Ich bin Ich" angemalt und anschließend
Steckbriefe erstellt. Denn nun wollte auch jeder wissen: Wer bin ich
denn überhaupt? Zusätzlich dazu haben die Älteren ebenfalls noch
Schattenbilder angefertigt, die Stärkung durch Gemüse und Wasser wurde
zwischen all dem verzehrt. Im Plenum beteten wir noch einmal zusammen
das „Vater Unser“ und ein weiteres Gebet, außerdem sangen wir das Lied
„Du hast uns deine Welt geschenkt“ mit instrumentaler Begleitung der
Kinder und zum Abschluss das sehr beliebte Lied „Viele kleine Leute“,
natürlich mit unseren Bewegungen.

Neu eingeführt wurde in dieser Kinderkirche am Ende
der „Kiki- Pass“, den jedes Kind ab sofort samstags im
Kindergottesdienst erhält. Jedes Mal wenn ihr zu uns kommt, erhaltet ihr
einen Stempel in diesen „Kiki- Pass“ und wer weiß, vielleicht erwartet
euch irgendwann auch einmal eine kleine Überraschung.
(nach
oben)
Kinderkirche am 13. Dezember 2008
"Warten"
Auch in der Adventszeit trafen wir
uns wieder, um mit acht Kindern den Kindergottesdienst zu feiern. Mit
den Liedern „Im Advent“, „Licht der Liebe“ und im zweiten liturgischen
Teil mit „Der Engel“ und „Stern über Bethlehem“ stimmten wir uns auf das
Thema ein bzw. ließen es ausklingen. Natürlich fehlten auch das Vater
Unser, zwei weitere Gebete und ein Psalm nicht, doch besonders zu
erwähnen ist dieses Mal die Kleingruppenarbeit, in der bei den Kleinen
mit drei Kindern die Themen Warten auf Weihnachten /Wünsche und bei den
Großen das Thema Warten auf Jesus besprochen wurde.
Um eine gemütliche Atmosphäre zu
schaffen, verdunkelten wir die zwei Räume und gruppierten Decken und
Kissen im Kreis um Kerzen, die wir dann anzündeten. Nun wurde mit den
Kleinen kurz erarbeitet, was Weihnachten überhaupt ist, bevor die
Geschichte von Martin, der sein Geschenk schon vor Weihnachten heiß
ersehnt und von seiner Mutter jeden Adventssonntag Tipps bekommt,
erzählt wurde. Anschließend wurden Weihnachtssterne und
Christbaumschmuck gebastelt.
Den größeren Kindern wurde die
Geschichte vom alten Schuster Marty vorgelesen, wobei die Kinder
wirklich toll zuhörten und etwas für sich mitnehmen konnten, bevor wir
mit ihnen Krippen mit Pappfiguren, die auf Transparentpapier geklebt
wurden, bastelten.
Das gemeinsame Essen war diesmal in
den Kleingruppen. Es wurde in die Geschichten integriert.
Im Plenum sangen wir dann heute, da
wir überraschenderweise noch Zeit übrig hatten, ein fünftes Lied,
welches die Kinder wünschen durften.
So klangen die zwei Stunden mit dem
Lied „Laudato Si“ aus.
Besondererweise wurden wir an diesem
Samstag von gleich acht Konfirmanden begleitet, die sich über die Arbeit
in der Kinderkirche informierten und bei uns ihr Gemeindepraktikum
machten.
Die Geschichte vom alten Schuster Marty
Der alte Schuster Martyn hört eines
Nachts im Schlaf, nachdem er am Abend zuvor in der Bibel gelesen hatte,
jemanden flüstern, dass er am nächsten Tag komme. Deshalb beobachtet er
die an seinem Fenster vorbeilaufenden Menschen umso genauer. Dabei sieht
er seinen Nachbarn eine Pause vom Schnee Schippen machen und lädt ihn
zum Tee ein. Martyn erzählt, er erwarte insgeheim Christus, auch wenn er
selbst nicht daran glaube, dass jener vorbeikomme.
Nachdem der Nachbar geht, fällt
Martyn kurz darauf eine arme Frau mit einem Kind auf, welche kaum etwas
zum Anziehen für sich und das Kind hat. Sie bekommen von Martyn eine
alte Jacke und etwas zu Essen.
Am Abend bemerkt der Schuster dann
Schatten in einer Ecke seines Zimmers, der Nachbar und die Frau
erscheinen und verkünden ihm, dass sie Jesus gewesen seien.
Zufrieden mit sich kann Martyn
beruhigt einschlafen, hat er doch nicht gewusst, dass er den Herren
empfing und seine Nächsten dennoch christlich behandelt.
(nach
oben)
Kinderkirche am
1. November 2008
„Martin
Luther“
„Lasst uns miteinander“ wieder den
Kindergottesdienst feiern, hieß es am Samstag, den ersten November, um
14 Uhr 30 Uhr gleich in dem ersten Lied, das wir sangen. Mit 15 Kindern
sprachen wir einen Psalm, sangen ein weiteres Lied „Friedensnetz“ und
beteten, bevor wir uns in zwei altersgetrennte Gruppen aufteilten, um
mehr über Martin Luther und die Reformation zu erfahren.
Denn so richtig wussten die meisten
doch nicht, wer dieser Luther überhaupt war und weshalb er so wichtig
für uns ist. Und das, obwohl am Tag zuvor noch der Reformationstag
gefeiert worden war.
Ein sehr kompliziertes Thema, das
wir den Kindern durch eine Art erzählten Lebenslauf näher zu bringen
versuchten.
Im
Anschluss an das Basteln einer „Lutherrose“ stärkten wir uns erst einmal
mit Spekulatius, Wasser und Traubensaft, bevor wir Betreuer drei kleine
Szenen aus Luthers Leben und seiner Zeit – das ‚Gewittererlebnis’, ‚Tetzel
betreibt Ablasshandel’ und ‚Martin Luther’s 95 Thesen sorgen für
Aufregung’ - in einem Rollenspiel darstellten und so den Kindern das
Erzählte verdeutlichen wollten. Die Kinder imitierten hierbei das
Gewitter.
Im abschließenden zweiten Teil des
Gottesdienstes beteten wir miteinander und sangen „Der Engel“ und das
„Vater Unser“, um mit dem Segen abzuschließen, so dass am Ende
hoffentlich alle etwas mit nach Hause nehmen konnten.
Martin
Luthers Leben
Martin Luther lebte von 1483- 1546,
in einer Zeit, in der das Gottesbild das von einem bestrafenden Gott
war. Wer Sünden beging, der würde von Gott für seine Fehler zur
Rechenschaft gezogen. So hatten die Menschen Angst davor ihr Leben
„falsch“ zu leben und Gott zu verärgern. Diese Angst nutzte die Kirche
aus und verkaufte so genannte Ablassbriefe, welche die Leute oder auch
schon verstorbene Verwandte angeblich von Sünden befreien sollten, damit
sie nicht im Fegefeuer landen .
Auch Martin Luther beschäftigte sich
mit der Angst vor Gott, denn auch ihm ging es nicht anders als seinen
Mitmenschen. Doch der entscheidende Unterschied war, dass Luther es
nicht so recht glauben wollte.
Zunächst studierte Luther auf Wunsch
seiner Eltern Jura, aber es heißt, dass Martin Luther ein Gewitter nur
knapp überlebt habe und deshalb ins Kloster ging, um Gott, der ihn aus
diesem Gewitter rettete, dienen zu können. Dort wurde er dann bald
Priester. Bei einem intensiven Bibelstudium stieß Martin Luther dabei
auf einen Paulus- Brief, in dem stand, dass Gott alle Menschen liebte,
auch wenn sie sündigten, solange sie dies nur bereuen.
Luthers Einstellung zu Gott änderte
sich nun grundlegend, und er begann seine Meinung öffentlich zu
vertreten. Anfangs hängte er seine 95 Thesen, in denen er die Missstände
in der Kirche anprangerte, an das Wittenberger Kirchtor, dann schrieb er
auch selbst Bücher, deren Inhalte er auch vor dem Wormser Reichstag
nicht zurückrief. Allen war klar, dass er in ernsthafter Gefahr
schwebte, Luther hatte für den Hin- und Rückweg zum Reichstag freies
Geleit, doch danach würde er als „vogelfrei“ erklärt werden, die
Reichsacht wurde über ihn verhängt.
Friedrich der Weise allerdings
‚entführte’ Luther, bevor diesem etwas geschehen konnte, und Luther
lebte viele Jahre lang auf der Wartburg als Junker Jörg und übersetzte
die Bibel.
Somit schuf er die Grundlage dafür,
dass jeder die Bibel verstehen und selber auslegen konnte.
Martin Luther gilt als der Begründer
der evangelischen Kirche.

Die Lutherrose ist ein Symbol
Luthers, welches er verwendete, um Briefe zu versiegeln.
Der äußere goldene Kreis steht
hierbei für Gott, dessen Liebe keinen Anfang und kein Ende hat.
Der blaue Ring weist auf den Himmel
hin, der die Erde umspannt, so dass Gott uns immer nahe ist.
Weiß ist die Farbe der Engel,
weshalb die Rose weiß ist.
Das rote Herz steht für meine
eigenen Gedanken und Gefühle.
Das schwarze Kreuz erinnert uns
daran, dass Jesus aus Liebe zu uns am Kreuz für uns starb.
(nach
oben)
Kinderkirche am
4. Oktober 2008
„Thema Familie“
Ob „Danke für diesen guten Morgen“,
„Viele kleine Leute“, „Herr, deine Liebe“ oder „Das Kindermutmachlied“,
in dieser Kinderkirche (KiKi) am 4. Oktober haben wir diese ganz
unterschiedlichen Lieder gesungen. Kein Wunder, war unser Thema doch die
Familie. Und nirgendwo sonst findet man so viele Unterschiede wie eben
dort.
Nach dem ersten liturgischen Teil,
in dem wir die zwei erstgenannten Lieder sangen und gemeinsam einen
Psalm sprachen, teilten wir uns auch nicht wie üblich , in Kleingruppen
auf, sondern wir blieben in der ‚großen’ Gruppe.
Wir hatten etwas Besonderes vor: Wir
sahen die leicht abgewandelte alttestamentlichen Geschichte von „Ruth“
in einer Theaterversion des KiKi-Teams1) auf Video.
Abschließend wurden Fragen zum Film geklärt und mit Hilfe der Kinder der
Inhalt der Geschichte kurz zusammengefasst.
Infolge einer Hungersnot ging
Naomi mit ihrer Familie von Hessen nach Bayern, wo kurz danach
Naomis Mann starb. Ihre beiden Söhne fanden Ehefrauen, starben aber
auch kurz darauf. Nach einiger Zeit ging Naomi mit ihrer einen
Schwiegertochter Ruth zurück nach Hessen, wo Ruth ihren neuen Mann
Boas kennen lernte. So lebten sie glücklich beisammen.
Als kleine Stärkung gab es dann
Salzstangen und entweder Wasser oder Traubensaft, bevor wir uns näher
mit den jeweils eigenen Familien beschäftigten:
- Wer ist die Mutter von meiner Mama?
- Wer ist überhaupt mein Onkel?

Zusammen haben wir dann für jedes
Kind einen Stammbaum erstellt, wobei jeder einen auf ein DIN A3
gedruckten Baum bekam, auf den Blätter mit Namen und manchmal sogar mit
Geburtsdatum geklebt werden mussten.
Und ehe wir uns versahen, war es
schon wieder Zeit die KiKi mit dem "Kindermutmachlied", einem Gebet, dem
Vater Unser und dem Segen abzuschließen.

1) Zum
Erntedankfest führen die KiKi- Betreuer normalerweise ein biblische
Geschichte bezogen auf aktuelle Themen als Theaterstück auf. „Ruth- Zu Gast
bei Freunden“ entstand im Jahr 2006.
(nach
oben)