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Gesprächskreise

Miteinander ins Gespräch kommen

Ideen austauschen - Sorgen teilen

Über den Glauben sprechen

 

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"Kirche im Gespräch"
ein
biblisch-theologischer Gesprächsabend

am ersten Mittwoch im Monat im Evangelischen Gemeindezentrum
unter der Leitung von Pfarrer Henning Schröder

Die Gesprächsabend stehen unter der Leitung von Pfarrer Schröder und beginnen immer um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum statt.

16. Juni:     Das Gleichnis vom reichen Kornbauern, Lukas 12,13-21,
                    und die Auslegung von Eugen Drewermann

4. August:  Spaltung unter den Protestanten in lutherisch und
                    reformiert, ein Ausflug in die Geschichte der
                    Reformation

Bitte rufen Sie im Evangelischen Gemeindebüro an,
wenn Sie zum Gesprächsabend mit dem Bus abgeholt werden möchten.

 

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Frauengesprächskreis

14-täglich donnerstags um 9:30 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
Leitung: Frau Ute Philipp

Termine siehe unter Frauenhilfe

 

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Diakonie-Café

Die Mitarbeiter/innen der Diakoniestation laden etwa vier Mal im Jahr zu einem gemütlichen Beisammensein ins Angehörigen-Café ein. 

Nächstes Angehörigen-Café
Mittwoch, 7. Juli.  15 - 17 Uhr
in der Diakoniestation, Gartenstraße 2

In der geselligen Runde ist Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch für alle Menschen, die Angehörige pflegen oder Fragen zur Pflege haben, außerdem stehen immer wieder aktuelle Themen der Pflege auf dem Programm.

Um besser planen zu können bittet die Diakoniestation um Anmeldung unter Telefon-Nummer: 06184-56618. Wer abgeholt werden möchte, kann gerne im Evangelischen Gemeindebüro (Telefon 52974) oder in der Diakoniestation (Telefon 56618) anrufen. Weitere Informationen erhalten Sie im Evangelischen Gemeindebüro (Telefon 52974) oder in der Diakoniestation (Telefon 56618).

 

Rückblick: „Kirche im Gespräch“

Wer in der Kirche das Sagen hat:
Der Pfarrer allein oder alle?

Beim einer der letzten Treffen der Gruppe „Kirche im Gespräch“ setzten die Teilnehmer ihre Auseinandersetzung mit dem Impulspapier „Kirche der Freiheit“ der Evangelischen Kirche in Deutschland fort und lasen von den „Leuchtfeuern“ kirchlicher Zukunft über die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Pfarrer in der Kirche. Sie sprachen über die Bedeutung des Pfarrerberufs und der nicht theologisch ausgebildeten Christen.

Martin Luther widersprach der These, der Pfarrer sei der einzige, der er in die Bibel schaut und sagt, wo's langgeht. Luther sprach vom "allgemeinen Priestertum" aller Christen. Jeder Getaufte solle seine Gaben und Talente dafür einsetzen, seinen Nächsten so zu lieben wie sich selbst. Die Diskutierenden fanden das Bild von der Gemeinde als den Schäfchen und vom Pfarrer als dem Hirten missverständlich und nicht mehr aktuell. „Zur Gemeinde gehört der Autoschlosser, der Verkäufer, der Betriebswirt, sie haben nicht Theologie studiert. Dafür ist der Pfarrer weder Autoschlosser noch Verkäufer noch Betriebswirt, was nicht ausschließt, dass er auch davon etwas weiß und kann.

Der Pfarrer ist der, der uns die Worte der Bibel nahe bringt, so dass wir sie besser verstehen. Jesu Gleichnisse waren für die Zeit vor 2000 Jahren gedacht. Da muss manches übersetzt werden. Dazu gehört theologisches Fachwissen.“ So beschrieb ein Diskussionsteilnehmer die Bedeutung des Pfarrers.  Ferner sei der Pfarrer ein Generalist: Er habe den Überblick. Wenn nötig, delegiere er. „Und er koordiniert. Oft ist er Tür und Brücke, er vermittelt einen Überschuldeten zur Schuldnerberatung, einen Süchtigen in die Suchtberatung und einen Vereinsamten in einen Kreis netter Leute. Dazu braucht er Einfühlung, Fingerspitzengefühl und jenes gewisse Etwas, das Mut macht, wir nennen es Gottvertrauen“, so würdigten  die Anwesenden die Bedeutung des Pfarrerberufes heute und ergänzten: „Das Gottvertrauen aber braucht jeder von uns, und deswegen  sind wir alle im Grunde Priester.“