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Gemeindeversammlung am 13. März
Erste Schritte auf neuen Wegen
Mehr als 40 Besucherinnen und Besucher sind unserer Einladung zur ersten
Gemeindeversammlung seit langen Jahren in unser Evangelisches Gemeindezentrum gefolgt und
haben engagiert und mit vielen Ideen über zwei Stunden miteinander überlegt:
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Was ist nötig, damit wir eine lebendige Gemeinde
bleiben? |
In seinem Einführungsvortrag hob Pfarrer Hermann Wolf das sozialdiakonische
Profil der evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach hervor und gab Einblick in die aktuelle
Situation. Viele ehrenamtliche und
einige hauptamtlich Mitarbeitende in unserer Kirchengemeinde tragen dazu bei, dass wir eine
lebendige Gemeinde sind. Aber es gibt auch Probleme. Mangel an Kräften und Geld schwächen manche Aktivitäten.
(Den Wortlaut des Vortrags finden Sie
>>> hier)
Die Mitte des Saales, gestaltet von der Kantorin Rike Alpermann-Wolf, wies
die Teilnehmer der Gemeindeversammlung immer wieder auf das Eigentliche hin: Auf Jesus
Christus, angedeutet durch das Symbol des Fisches. Von Jesus geht das Leben weckende
Evangelium aus, das wurde anschaulich durch die bunten Streifen, die in blühenden Blumen
endeten.
In acht verschieden Gruppen haben wir überlegt, wie wir erste Schritte auf
neuen Wegen gehen können. Dabei ging es um: Besuchsdienstkreis, Jugendarbeit Gottesdienst
und Ökumene, die 30- bis 50-jährigen, Ehrenamtliche gewinnen, Selbsthilfegruppen, Finanzen
und Gebäude. Es gab viele Anregungen und Ideen:
Die Ergebnisse der Gruppen sind unten zusammengefasst. Sie werden jetzt im
Kirchenvorstand und in den verschiedenen Gemeindegruppen besprochen. Schon jetzt ist aber klar: Lebendige Kirche entsteht da, wo viele Leute ihre
Ideen und ihr Fähigkeiten einbringen.
Auf unserer Homepage berichten wir, wie es weiter geht.

Die Ergebnisse der Gruppen werden zusammengetragen.
Weitere
Impressionen von der Gemeinde finden Sie am Ende der Seite.
Auch Sie möchten gerne auf den neuen Wegen mitgehen?
Schreiben Sie uns doch einfach:
gemeindeversammlung@ekro.de
Übrigens: Unsere Kirchengemeinde gibt es auch auf
www.wer-kennt-wen.de.
Dort können Sie auch direkt mitdiskutieren, wie unsere Gemeinde lebendig bleiben und noch
anziehender werden kann:
Gruppe:
ekro - ev. Kirche in Rodenbach
Ergebnisse der Gemeindeversammlung
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Ehrenamtliche gewinnen: persönliche Ansprache und
Wertschätzung |
Ein Ansprechpartner/ Koordinator für Ehrenamt wäre sinnvoll.
Neue Mitarbeitende lassen sich am Besten über gezielte persönliche
Ansprache finden. Für konkrete Aufgaben kann aber auch ein Aufruf im Gemeindebrief oder
in den Abkündigungen nützlich sein.
Der sinnvolle Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern sollte genau
geprüft werden. In diesem Zusammenhang muss überprüft und festgelegt werden, welche
Aufgaben von hauptamtlichen und welche von ehrenamtlichen Mitarbeitern übernommen werden
(z.B: ist die Vermietung des GZ von Ehrenamtlern zu leisten oder gehört dies zu den
Aufgaben der hauptamtlichen Mitarbeiter?)
Ein konkreter Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit besteht aktuell z. B.
beim Bücherflohmarkt. Weitere Einsatzmöglichkeiten müssten in den bestehenden Gruppen
bzw. mit deren Verantwortlichen ermittelt werden.
Dem Ehrenamt und den ehrenamtlichen Mitarbeitern soll eine hohe
Wertschätzung entgegen gebracht werden, wie es beispielsweise beim "Dankeschönabend"
praktiziert wird, entgegengebracht werden.
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Evangelische Jugendarbeit braucht ein klares
evangelisches Profil |
Das Start-Up-Projekt könnte Jugendlichen Ziele geben, für die sie sich
aktiv einsetzen. Start-Up verbindet Jugendarbeit mit Gemeindearbeit. Leider fehlen in
dieser Arbeits-Gruppe die Jugendlichen selbst
In einem
„Ehrenamtlichen-Forum“ sollten sich Vertreter aller ehrenamtlichen Tätigkeitsbereiche
der Kirchengemeinde regelmäßig treffen, um einander über ihre Aktivitäten auszutauschen
und Anteil aneinander zu nehmen.
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Menschen in der Lebensmitte gewinnen
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Wichtige Lebensstationen wahrnehmen und würdigen:
- Besuch der Neugeborenen in der Gemeinde
und dabei über Aktivitäten in der Gemeinde aktivieren.
- den 18-Jährige, 20-Jährige, 30-Jährige ... mit einer Karte
zum Geburtstag gratulieren.
Themen von Eltern aufgreifen und Begegnungsmöglichkeiten schaffen:
- Alleinerziehendentreff
- Infoabende über (religiöse) Erziehung
- beim Kindertag ansprechendes Thema für Eltern anbieten
- Eltern von Konfirmanden mehr einbinden
- Kirchencafe attraktiver machen für die Generation mit Kindern:
auch mal nach dem Kindergottesdienst, mit Spielsachen im Nebenraum,
Tischen und Stühlen zum Sitzen
- Wiederbelebung des Elternkreises mit Vorträge, Freizeiten mit Kindern,
Spielenachmittagen, gemeinsame Wanderungen, Meinungsaustausch usw.
(Vorschlag aus dem Plenum)
Den Miniclub als Partner gewinnen:
- mit und für ihn Angebote wie Spielplatzgottesdienste machen
- im Rahmen des Tauferinnerungsgottesdienstes Sommerfest mit Miniclub
- sichtbar machen, dass unser Gemeindehaus ein religiöses Haus ist.
Infos über Termine der kirchlichen Veranstaltungen / speziell für Kinder.
Theologische Bildung stärken:
- Seminarreihen
- Grundkurs des Glaubens
- Bibelarbeit (offene Gruppe)
Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessern:
- Presseinformationen nach entsprechenden Veranstaltungen
- Pflege der Schaukästen
- aktives Ansprechen von neuen Gottesdienstbesuchern
Events und Treffpunkte schaffen:
- Frühschoppen: mit Musik in geeigneten Höfen oder im Schützenhof
- mehr unterhaltsame Abende mit Musik
- musikalisch/geistliches Event, Kombination von Musik und biblischen Texten
theatralisch aufgeführt ( Ben Becker füllt die Jahrhunderthalle auf diese
Weise)
- Bibelnacht
- Singletreff
- Filmvorführungen, auch nachmittags, z.B. für Senioren und Familien
(Vorschlag aus dem Plenum)
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Besuchsdienstkreis: Konzentration auf die über
80-jährigen |

Die Arbeitsgruppe zum Besuchsdienst im Gespräch
Was "demographischer Wandel" bedeutet, hat der Besuchsdienstkreis in den
letzten Jahren gespürt. Es ist schön, dass wir alle immer älter werden. Das bedeutet
aber auch, dass immer mehr ältere Gemeindemitglieder besucht werden sollten. Die
Gemeindeversammlung hat nun eine Ermutigung in doppelte Richtung gegeben:
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Zum einen haben sich auf der Gemeindeversammlung Interessierte
gefunden, die gerne im Besuchsdienst mitarbeiten möchten.
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Zum anderen wird sich der Besuchsdienst künftig auf eine neue
Altersgruppe konzentrieren und die 81-84 und 86-89-jährigen Gemeindemitglieder
besuchen.
Die 80, 85, 90. und über 90. Geburtstage werden weiter von den Pfarrern
übernommen, die Geburtstagskinder zwischen 70 und 79 bekommen künftig den
Geburtstagsgruß allein per Karte. In den letzten Jahren wurden die Gemeindemitglieder
zwischen 75 und 79 vom Besuchsdienst und ab 80 von den Pfarrer besucht. Wegen der großen
Zahl wurde dies aber immer schwieriger.
Unabhängig von den Geburtstagen stehen natürlich die Pfarrer für
Seelsorge-Besuche jederzeit gerne zur Verfügung. Das bleibt auch weiterhin
selbstverständlich.
Außerdem wurde in der Gemeindeversammlung vorgeschlagen:
- Besuchsdienst anbieten für junge Familien
- Gratulation zur Geburt eines Kindes
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Kirche und Gottesdienst: den Raum gestalten
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Ideen und Vorschläge: - Mehr Raum im Altarraum schaffen (2
Bankreihen herausnehmen) - Größere Anschlagtafeln für Lieder - „Offene Kirche“
fortführen auch in der Passionszeit, anstelle von Andachten - Bibeltexte in
einfacheren, verständlicheren Übertragungen - Blumenschmuck reihum selbst gestalten
oder spenden
 | Mit unseren Gebäuden und Grundstücken
wirtschaftlich umgehen |
Ideen und Vorschläge:
Erzielung höherer Mieteinnahmen durch gezieltes Vermarkten.
Voraussetzung ist ein „Vermietungsteam“ auf ehrenamtlicher Basis, damit vorhandene Räume
optimal genutzt werden. Dazu ein weiterer Vorschlag aus dem Plenum: Auch die kleinere
Räume (z.B. die Jugendräume) vermieten und mehr Miete verlangen, auch
Extra-Reinigungsgebühr.
Gebäudeaufgabe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und Andenken
eines neuen Standortes (Erweiterung Gartenstraße durch Anbau eines Saales mit
Nebenräumen)
Verkauf des Gartengrundstückes in Oberrodenbach zur Schuldentilgung
und Rücklagenbildung
Gründung Bauunterhaltungsfond für die Kirche? Einnahmen aus
Veranstaltungen und Führungen in der Kirche gehören dort hinein
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Finanzen: Gründung eines Fördervereins für unsere
Gemeindearbeit |
In den letzten 15 Jahren hat die Kirchengemeinde die Hälfte ihrer
Kirchensteuermittel verloren. 1995 waren es noch 350.000 Euro, heute bekommen wir nur
noch rund 170.000 Euro an Kirchensteuern. Aktuell haben wir ein Defizit von rund 25.000
Euro.

Auch in der Finanz-Arbeitsgruppe werden neue Ideen zusammengetragen
An vielen Stellen wurde schon gespart. Aber es ist auch wichtig, zu
schauen, wo wir weitere finanzielle Unterstützung finden. Ein kleiner Kreis wird
nun überlegen, wie wir am Besten einen Förderkreis ins Leben rufen, der möglichst viele
Rodenbacherinnen und Rodenbacher als Förderer unserer Gemeinde gewinnt (auch die, die
keine Kirchensteuer mehr zahlen). Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.
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Impressionen von der Gemeindeversammlung
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Fotos: Henning Schröder
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