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Frauenhilfe

Kontakt

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Ute Philipp, Vorsitzende der Frauenhilfe

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Gemeindebüro

 

unsere aktuellen Termine

 

Jahresausflug der Frauenhilfe

Der diesjährige Jahresausflug führt uns am 2. Juni in die Schwalm, nach Willinghausen und Holzburg. Abfahrt ist um 9 Uhr an der Bushaltestelle Bürgerhaus, gegen 21 Uhr werden wir wieder in Rodenbach eintreffen. Der Fahrpreis beträgt 25 Euro und beinhaltet Fahrtkosten, Führung und Kaffeegedeck. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Bezirksfrau an, von ihr bekommen Sie auch die Fahrkarte.

Café Sahnehäubchen

Von Juni bis August macht das Café Sahnehäubchen Sommerpause. Das nächste Café ist wieder am Sonntag, 5. September. Wer gerne selbst gebackene Torten und Kuchen genießen möchte, kann dann ab 15 Uhr ins Evangelische Gemeindezentrum kommen. Die Frauenhilfe freut sich auf Ihren Besuch!

 

Angebote im Überblick

Die Angebote der Frauenhilfe finden im Evangelischen Gemeindezentrum Buchbergstraße (Zugang über Rathausweg oder Kastanienstraße) statt

 

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Café Sahnehäubchen
1. Sonntag im Monat, 15:00-17:00 Uhr, nicht in den Sommerferien!

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Gemeinsamer Mittagstisch
nicht nur
für Frauen, 3. Mittwoch im Monat, 12:30 Uhr

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Frauengesprächskreis
donnerstags, 14-täglich, 9:30 Uhr

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Handarbeits- und Bastelkreis
montags, 15:00 Uhr

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Nähkurse
verschiedene Kurse, Leitung: Christel Engler
in der Regel dienstagvormittags

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Geburtsvorbereitung
verschiedene Kurse, Leitung: Hebamme Antje Messer, Tel: 06184 - 901208
in der Regel montagabends
 

Freizeiten

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Bibelfreizeit & Singefreizeit für Frauen
einmal jährlich veranstaltet vom Kirchenkreis Hanau-Land
im Evangelischen Bildungszentrum Bad Orb


Rückblick

Jahresausflug der Frauenhilfe 2009

Treffen mit dem Lauterbacher Strolch

Am 24. Juni starteten bei schönstem Sommerwetter die Frauen der Frauenhilfe - einige mit ihren Ehemännern - zum Ausflug in den Vogelsberg. Lauterbach war unser Ziel. Lauterbach ist Kreisstadt und ein staatlich anerkannter Luftkurort im Vogelsberg. Wem fällt nicht gleich das Lied ein: „In Lauterbach hab’ ich mein’ Strumpf verlor’n“, wenn man vom Vogelsberg und von Lauterbach spricht.

Wir trafen trotz hohem Verkehrsaufkommen und einem kleinen Stau pünktlich um 10.30 Uhr an der verabredeten Stelle, der Riedesel Burg, auf die Stadtführerin. Sie erzählte uns zu dem Lied die folgende kleine Geschichte - sogar gleich in zwei Varianten: Lauterbach war ein Zentrum der Strumpfstrickerei. Ein Wandergeselle kam zu der Witwe eines verstorbenen Strumpfstrickers. Sie konnte natürlich Hilfe gut gebrauchen. Der junge Mann verliebte sich in die Witwe und blieb über den Winter bei ihr. Im Frühjahr zog es ihn jedoch wieder in die weite Welt. Er machte sich wieder auf die Walz und ließ ihr einen Strumpf zurück, als Zeichen, dass er wiederkommen werde.

Die andere Version lautete: Die Witwe sei über die Trennung so erbost gewesen, dass sie ihn mit all seinen Sachen aus dem Haus jagte. Am Ende blieb nur ein Strumpf in Lauterbach zurück. Die Stadtführerin berichtete weiter über die Geschichte und die Entwicklung der Stadt, die maßgeblich von der Familie von Riedesel schon vom 13. Jahrhundert an bis heute beeinflusst wird. Die Stadtgründungsurkunde von 1266 erwähnt einen Befestigungsturm, der in der Riedesel Burg liegt.

Eine Station beim Rundgang durch die Stadt war das Stadtpalais Hohhaus, das einstige repräsentative Stadthaus der Familie von Riedesel, jetzt Museum mit einer vielfältigen Sammlung. Unser Weg führte durch den historischen Stadtkern in die Evangelische Stadtkirche. Die Kirche gilt als eine Perle des Hochbarocks und als ein Musterbeispiel des evangelischen Kirchenbaus.

Im Kirchenführer ist zu lesen: „Wer in das Innere der 1768 eingeweihten Kirche tritt, ist überrascht vom heiteren Rokoko der weiten und hohen Halle. Zarte Pastellfarben, weiß mit rosa, hellblau und gelb in allen Nuancen und die schönen Stuckaturen, die besonders an der Decke sprühend lebendig sind, bieten einen reichen Kontrast zu dem barocken Äußeren, dem wuchtig und breit wirkenden kubischen Bauwerk mit seinem riesigen Mansardendach.“

Weiter ging es am Rathaus vorbei zum Ankerturm in die Fachwerkstraße. Am Graben, dann zur Lauter mit ihren Schrittsteinen. Hier wurde in längst vergangener Zeit die Wäsche im Flüsschen gewaschen.

Eine alte Stadtrechnung verzeichnet Ausgaben für neue Schrittsteine im Jahr 1596. Man nimmt jedoch an, dass die ersten Schrittsteine schon aus dem 12. Jahrhundert stammen. Hier stießen wir auch auf das Wahrzeichen der Stadt, den Lauterbacher Strolch, der ja bekanntlich seinen Strumpf verloren hat.

Einige Mutige überquerten die Lauter über die Schrittsteine, wir trafen uns dann wieder am Ankerturm, gingen an der alten Schule vorbei zum Goldenen Esel. Ein 1530 erbautes 56 Meter lange Fachwerkhaus, das als Gastwirtschaft diente, war später Sitz des Cent-Gerichts, wurde ab 1821 als Posthalterei und Umspannstation für die Postkutschen genutzt. Heute ist in dem aufwendig restaurierten Haus die Stadtbücherei, die Musikschule und die Hohhaus-Bibliothek untergebracht. Zum Abschluss der Stadtführung kamen wir wieder bei der Riedesel Burg an.

Unser Bus wartete schon auf uns, um weiter mit uns nach Lauterbach-Maar zu fahren, wo wir zum gemeinsamen Mittagessen im Jägerhof angemeldet waren. Wir stärkten uns mit vorzüglichen Speisen, einige Mutige mit der oberhessischen Spezialität „Beutelsches mit Gulasch“, was allgemein gelobt wurde. Dann war Zeit für einen kleinen Rundgang durch den Ort. Um 15.30 Uhr versammelten wir uns zu einer Andacht in der Evangelischen Michaelskirche von Lauterbach-Maar.

Die Gemeindepfarrerin Luise Berroth, die erst seit zwei Wochen ihre neue Stelle in Lauterbach-Maar angetreten hatte, begrüßte uns ganz herzlich. Sie hatte zur Verstärkung den langjährigen Küster, Herrn Engel mitgebracht. Er erzählte uns einige Begebenheiten aus seiner 40jährigen Arbeit als Küster. Frau Pfarrerin Berroth wählte als Thema zur Andacht ein Gedicht von Hilde Domin: „Ziehende Landschaften“.

Nachdem wir uns in der Kirche noch umgeschaut hatten und jede von uns eine Ansichtskarte des Innenraumes der Kirche erhalten hatte, verabschiedeten wir uns um wieder unseren Bus zu besteigen. Er brachte uns zur Abendrast in den „Hühnerhof“ in Gettenbach. Die Strecke Gettenbach – Rodenbach war nur noch ein „Katzensprung“, so dass wir gegen 21.00 Uhr wieder Rodenbacher Boden betraten. Mit vielen Eindrücken kehrten wir nach Hause zurück.

Ute Philipp

 

bullet100 Jahre Frauenhilfe:
Gottesdienst am 18. Mai 2008

 Unser Jubiläum 100 Jahre Evangelische Frauenhilfe in Rodenbach  haben wir mit einem festlichen Gottesdienst am 18. Mai um 10 Uhr in unserer Kirche gefeiert. Anschließend gab es einen Empfang im Evangelischen Gemeindezentrum mit Mittagessen.

bulletBei Dir ist die Quelle des Lebens
Kreisfrauentreffen in Nidderau-Eichen

Das Kreisfrauentreffen 2008 fand am 31. August 2008 um 14 Uhr in Nidderau-Eichen, Kleine Gasse 13 statt. Es begann mit einem Gottesdienst in der Kirche und setzte sich dann im Gemeindehaus fort. Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken sprach die Leiterin für Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes, Frau Pfarrerin Dorothea Gertig, über das Jahresprojekt 2008: "Kraft schöpfen - Kompetenzen wahrnehmen - geistliches Leben stärken. Bei Dir ist die Quelle des Lebens" (Psalm 36,10) Frau Gertig hat Estland, Lettland und Litauen bereist und kann von den Schwierigkeiten Evangelischer Gemeinden im Baltikum authentisch berichten. Die musikalische Leitung lag wieder bei Frau Bezirkskantorin Rike Alpermann-Wolf.

bulletJahresausflug der Frauenhilfe

Der Ausflug 2008 führte am 28. Mai nach Ostheim in der Rhön. Das kleine Städtchen liegt im romantischen Tal der Streu und ist als Luftkurort anerkannt. Eine der besterhaltenen Kirchenburgen Deutschlands wacht über krumme Gassen, eine breite Marktstraße, über Fachwerkhäuser und Adelshöfe.