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Ein Teil der Gottesdienstgemeinde anschließend im Hof des
Kirchentreffs.
Dankeschön-Gottesdienst
Sonntag, 29. April, 10 Uhr in unserer Kirche
Allen, die ehrenamtlich in den verschiedenen Gruppen
unserer Kirchengemeinde aktiv sind, sagen wir ganz kräftig "Danke"
für ihre wertvolle Arbeit. All denen, die am Sonntag "Jubilate",
dem 29. April 2012 im Gottesdienst waren, haben wir - auch
stellvertretend für alle ehrenamtlich Mitarbeitenden! - einen Segen
zugesprochen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es für alle
Gottesdienstbesucherinnen und -besucher einen kleinen Umtrunk im Hof des Kirchentreffs
(Heimatmuseums).
Feuerwehr für Vogelschutz
Ein im letzten Jahr aus dem Fallrohr
der Regenrinne der evangelischen Kirche befreites Schleiereulenjunges
ließ beim Bauausschuss der evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach die
Idee entstehen, die Vogelfalle zu beseitigen.
Rechtzeitig bevor die diesjährigen
Jungvögel ihre Nester verlassen, rückte die Feuerwehr an, die die
Mitglieder des Bauausschusses als Partnerin für ihr Vorhaben gewinnen
konnten.

Das neue Feuerwehrauto aus
Langenselbold mit Drehleiter, die sich bis zu 30 Meter weit ausfahren
lässt, nahm vor dem Kirchturm Aufstellung, begleitet von einem Wagen der
Rodenbacher Feuerwehr, die eine lange Leiter zum Anstellen mitgebracht
hatte.

Metallkörbchen zum Aufsetzen auf die
Öffnungen der Fallrohre waren vorhanden. Zusammen mit dem Dachdecker
Unfug fuhren zwei Feuerwehrmänner mit dem Korb vorn auf der Drehleiter
nach oben an die Dachrinnen.

Nachdem der Dachdecker einige Hände
voll festgesetzter Blätter aus den Rohren gezogen hatte, konnten die
Körbchen angebracht werden, die das Loch in die Tiefe abdecken und
nebenbei dafür sorgen, dass kein Laub die Rohre verstopft. Kein Vogel
kann mehr ins Rohr rutschen.

Schleiereulen (Bild: Tempelmeister,
www.pixelino.de) nisten auf dem Dachboden der Kirche in einem Kasten aus
Holz mit Zugang von einer Gaube. Hoch oben im Turm sind Kästen
angebracht, die von Turmfalken und Dohlen bewohnt sind.
Der Naturschutzverein reinigt
regelmäßig die Kästen und plant die Anbringung weiterer Nisthilfen, denn
in diesem Jahr gab es heftigen Streit zwischen Dohlen und Turmfalken um
die Plätze für die Gelege und die Aufzucht der Jungen.
Pfarrer Henning
Schröder
Erntedankfest am 26. September 2010
Teilen macht Spaß ... Erntedankfest rockte
... das sollten die Teilnehmer des Familiengottesdienstes erfahren, als
Elisabeth von Thüringen, gespielt von der Konfirmandin Marie, das Tuch vom Brotkorb nahm und
es lagen plötzlich Rosen darin. Die Schwiegermutter, dargestellt von der Konfirmandin
Annika, staunte - und nicht nur sie, alle anderen auch, die in den Brotkorb sahen. “Wenn das
Brot, das wir teilen, als Rose blüht“, hatte die Festgemeinde gerade gesungen, schwungvoll
begleitet durch die Band des Musikalischen Lerninstitutes.

Sammeln für die Aktion „Brot für die Welt“, denen abgeben, die ums Überleben
kämpfen, das kann Spaß machen durch Miteinander Feiern, miteinander essen, singen,
Gemeinschaft erleben. So geschah es am letzten Sonntag im September beim Erntedankfest der
Evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach.
Wegen des kühlen Wetters fand das Fest nach dem Gottesdienst in der Kirche
nicht auf dem Platz davor in der Kirchstraße seine Fortsetzung, sondern im 700 Meter
entfernten Evangelischen Gemeindezentrum. Das tat aber der fröhlichen Stimmung keinen
Abbruch. Der Saal war voll, die Erbsensuppe vom Roten Kreuz war lecker, der Kuchen
selbstgebacken und es gab noch mehr kulinarische Köstlichkeiten. In den Zelten auf dem Hof
waren der Bücherflohmarkt und der Flohmarkt untergebracht, kleine und „große“ Kinder konnten
eine Grußkarte mit dem Luftballon auf die Reise schicken und der Grill war in Aktion.

Im Foyer bot die Frauenhilfe selbst hergestellte Artikel zum Kauf an, wo
modebewusste Menschen manch hübsches kleidsames Stück erstanden. Der Tauschring Rodenbach
informierte über gegenseitige Hilfe im Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Das Blasorchester
unterhielt mit froher Musik. Die fetzigen Rhythmen der jugendlichen Band waren für einige
älteren Ohren kein so angenehmes Klangerlebnis, für jüngere aber ein umso schöneres.

In der Aula der benachbarten Schule genoss ein großer Teil der Feiernden das
Theaterstück „Daniel, der König der Löwen“, aufgeführt vom Team der Kinderkirche. Der
Reinerlös des Festes von rund 4000 Euro geht an „Brot für die Welt“ als ein Beitrag gegen
den Hunger und für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt. Durch den ehrenamtlichen Einsatz
vieler Helfer war es möglich, ein schönes und erfolgreiches Fest auf die Beine zu stellen.
Pfarrer Henning Schröder
Jahresausflug der Frauenhilfe
nach Willingshausen und Holzburg am 2. Juni 2010
Schwälmer Trachten und die bemalte Tür
Pünktlich um 9 Uhr
machten sich am 2. Juni 41 Frauen auf zur Fahrt in die Schwalm. Unser
erster Zielort war Willingshausen, mitten im Herzen des Schwälmer
Trachtengebietes zwischen Kassel, Marburg und Alsfeld. Das Malerdorf
ist eines der schönsten Dörfer Deutschlands.
Der Mittelpunkt von Willingshausen ist das Gerhardt-von-Reutern-Haus.
Gerhardt von Reutern kam 1814 zu seinen Verwandten, der Familie von
Schwertzell. Er war im Zeichnen ausgebildet und fand Gefallen an der
Landschaft, dem Leben und der malerischen Tracht der Schwälmer. Ab 1825
arbeitet er gemeinsam mit Ludwig Emil Grimm, dem jüngsten Bruder der
Märchenerzähler. Gerhardt von Reutern zog viele seiner Künstlerkollegen
nach Willingshausen und so erlangte Willingshausen einen guten Ruf. An
diese Tradition knüpfen heute noch Freizeitmalkurse unter fachkundiger
Anleitung an. Im Gerhardt-von-Reutern-Haus besuchten wir die
Ausstellung „Die Schwälmer Tracht in der Bildenden Kunst“. Die
Ausstellung zeigte Werke der Künstler, die in Willingshausen gewirkt
und die Malerei vom frühen 19. Jahrhundert bis in unsere Zeit
maßgeblich beeinflusst haben. Wir besuchten das Malerstübchen, in dem
sich die Künstler nach getaner Arbeit in geselliger Runde trafen.
Besonders beeindruckend war die bemalte Tür.

Es schloss sich die Weiterfahrt zum Landgasthof Bechtel in Zella an, wo
wir zum Mittagessen angemeldet waren. Das Essen war zu aller
Zufriedenheit ausgefallen und die Fahrt ging weiter zum etwa 10
Kilometer entfernt liegenden Dorf Holzburg, ein Ortsteil der Gemeinde
Schrecksbach. Hier waren wir zu Gast im Heimatmuseum. In der Scheune
des alten Pfarrgehöfts sind viele Dinge für den damaligen täglichen
Gebrauch und für die Feldarbeit gesammelt. Hauben, Röcke, Gürtel,
Bänder, Schuhe und gestrickte Strümpfe der Schwälmer Tracht in
handwerklich hervorragender Ausführung konnten bewundert werden.
Puppen, die in den unterschiedlichen Trachten gekleidet waren, brachten
uns das Brauchtum der Schwälmer nahe. Heute werden die Schwälmer
Trachten nur noch zu besondern Anlässen getragen.
Dem Heimatmuseum ist ein Café angeschlossen, das von ehrenamtlich
tätigen Frauen geführt wird. Hier waren wir zur Kaffeetafel mit
hausgemachten Torten und Kuchen eingeladen. Mit dem Erlös aus dem
Verkauf wird das Heimatmuseum unterstützt.
 
Um 16.30 Uhr trafen wir uns in der kleinen Kirche von Holzburg. Pfarrer
Müller, erst seit kurzem Gemeindepfarrer in Schrecksbach, empfing uns
im Kirchgarten. Auf dem ehemaligen Friedhof werden die Gräber der
Gemeindepfarrer gepflegt. Eine Besonderheit im Kirchgarten ist die alte
Sandsteinkanzel. Einmal im Jahr findet hier noch ein Gottesdienst im
Freien statt. Von hieraus hat man einen wunderbaren Blick in das
Schwälmer Land. In der Kirche erzählte uns Pfarrer Müller, dass die
vorhandenen Heiligenfiguren aus der Elisabethkirche in Marburg stammen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden hier Kunstgegenstände
eingelagert. Als Dank erhielt die Kirchengemeinde die Heiligenfiguren.
Im Mittelpunkt unserer Andacht stand eine Geschichte über die
Langsamkeit aus den Kalendergeschichten von Johann Peter Hebel.
Mit Gottes Segen setzten wir unser Fahrt fort und machten noch einmal
Abendrast in Nidda. Das Hotel Zur Traube liegt direkt am Marktplatz mit
dem alten Marktbrunnen. Pünktlich um neun abends trafen wir wieder in
Rodenbach ein.
Ute Philipp
Eine dreitägige Busreise
auf den Spuren Martin Luthers 2010
Katharina von Bora und der Erfolg der Reformation
Dass der Beginn und Erfolg der Reformation nicht nur Luthers eigenes Werk
war, das lernten die 21 Teilnehmenden der Reise auf den Spuren Martin Luthers. Im Jahre 1525
nämlich heiratete Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Sie wurde für ihn eine sehr
wichtige Begleiterin, die es verstand, ihrem Mann den Rücken frei zu halten, damit er sich
seiner Arbeit und seinen Aufgaben voll widmen konnte. Ihr Wirken wurde deutlich in
Wittenberg.
Die professionelle Reiseleitung durch einen jungen Geschichtsstudenten
machte der Gruppe die Reformation lebendig an den historischen Orten und gab einen sehr
ausführlichen Einblick in Luthers Leben. Dazu gehörte natürlich auch die berühmte
Schlosskirche, an welche Luther 1517 die 95 Thesen anschlug, die ihm sehr viel Ärger
eingebracht hatten.
Im Reisebus ergänzte einer der Reiseteilnehmer, Herr Schrabback, in einem
sehr ausführlichen Bericht die Informationen über Katharina von Bora, die absolut keine
Randfigur war. Sie starb im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Unfalls. Sie überlebte
ihren Mann nur sechs Jahre.
Die erste Station im Reiseplan war Eisenach mit Besuch der Wartburg. Die
Gruppe lernte die Innenräume der Burg kennen, die zum Teil sehr farbenprächtig und reich
geschmückt waren, teilweise aber auch kärglich und kalt. Einer davon ist der Raum, in
welchem Martin Luther über mehrere Wochen gearbeitet hat, um die Bibel zu übersetzen.
In Erfurt wurde das Augustinerkloster besichtigt. Dort lebte, studierte
und lehrte Martin Luther sechs Jahre als Mönch. Als die Reiseteilnehmer in der
Klosterkapelle das Lied "Ein feste Burg ist unser Gott“, das Martin Luther geschrieben hat,
sangen, konnten sie sich einen kleinen Eindruck von der Klosteratmosphäre machen.

Nach einer kleinen Morgenandacht im Hof des Hotels in Halle-Peissen ging
die Fahrt am zweiten Tag zuerst nach Eisleben. Dort steht Luthers Geburtshaus und auch sein
Sterbehaus. Beide Gebäude sind als Weltkulturerbe anerkannt. Am Abreisetag besuchte die
Gruppe Schmalkalden. Diese Stadt besteht zu 80 Prozent aus Fachwerkhäusern. In der
Stadtkirche St. Georg wurde der erste evangelische Gottesdienst nach der Reformation
abgehalten.
Letzte Station war Point Alpha mit Museum, dargestelltem Grenzzaun, und
den beiden Türmen, je einem auf jeder Seite. Das weckte ganz unterschiedliche Gedanken,
Gefühle und Erinnerungen.
Das Wetter war drei Tage lang herrlich und entsprach dem Wetterbericht.
Auf den Fahrten im bequemen Reisebus genossen die Teilnehmer die wunderschönen Landschaften
und wieder hergestellte Städte. Leider ist es so, dass ein Großteil der Bevölkerung
weggezogen ist, um im Westen zu leben, und somit stehen sehr viele Häuser und Wohnungen
leer. Die Gruppe bedankte sich bei Pfarrer Schröder, der die Reise organisiert und geleitet
hat.
Helga Brügmann
(zum Anfang)
Ein
Zeichen des Dankes und der Anerkennung
"Dankeschönfest" 2010
Jeder hat besondere Fähigkeiten – kein Grund zum Streiten
130 Mitarbeitende folgten der Einladung des Kirchenvorstandes der
evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach und kamen zum Dankeschönfest im Evangelischen
Gemeindezentrum zusammen. Mit den Worten „Dieser Abend soll ein Zeichen des Dankes und der
Anerkennung sein“, begrüßte der geschäftsführende Pfarrer Hermann Wolf die Gäste.

Höhepunkt des Abends war die Aufführung des Theaterstückes „Das letzte
Abendmahl oder die wilde 13“ durch die jugendlichen Mitarbeitenden der Kinderkirche. Ganz
nah an der biblischen Grundlage und am Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci hoben die jungen
Darsteller die charakterlichen Unterschiede der Jünger Jesu hervor und spielten die daraus
folgenden Streitereien zum Teil sehr witzig und forderten die Zuschauer zum Schmunzeln und
Lachen heraus.
Bezüge zur heutigen Lebenswelt ließen das ganze Stück aktuell erscheinen, so
dass die Botschaft des Jesus, gespielt von Pfarrer Wolf, bei allen Zuschauern ankam: „Ich
möchte nicht, dass ihr euch streitet, wer mir am meisten bedeutet; ihr seid mir alle gleich
lieb und jeder von euch hat seine besonderen Eigenschaften, die ich an ihm schätze“. Damit
unterstrich Pfarrer Wolf noch einmal seine Aussage aus der Begrüßungsansprache, als er alle
Mitarbeitenden für ihren Einsatz würdigte und sich bedankte für die vielfältigen
Fähigkeiten, mit der jeder die Gemeinde lebendig macht.

Während des gemeinsamen Essens kamen die Mitarbeitenden ins Gespräch über
ihre Arbeit und machten sich Gedanken um die Zukunft der Kirchengemeinde, angeregt durch
ausliegende Fragebögen, die eifrig ausgefüllt wurden. Viele Erfahrungen, Wünsche und Ideen
aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Gottesdienst, soziales Engagement,
Kirchenvorstand, Öffentlichkeitsarbeit und Kirchenmusik kamen dabei zusammen und werden bei
der öffentlichen Gemeindeversammlung am 13. März weiter bearbeitet werden. So verband das
Fest den Dank für bisher Geleistetes mit einem Blick in die Zukunft mit dem Ziel, das
Gemeindeleben weiter zu entwickeln.
Pfarrer Henning Schröder
(zum Anfang)

Erntedankfest 2009
Herzlichen Dank
allen Gästen und Mitarbeitenden, die zum Gelingen unseres 32.
Erntedankfestes am Sonntag,
27. September beigetragen haben. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir wieder auf
der Kirchstraße feiern. Von den 8.500 Euro Einnahmen geht in diesem
Jahr der Reineröls an das
Hessische
Diakoniezentrum Hepahta in Schwalmstadt-Treysa.
Danke
Wir danken dem Volkschor Niederrodenbach ganz
herzlich für die großzügige Spende anlässlich des Konzerts „Herbstgedanken“ am
2. November 2008 in unserer Kirche. Mit dieser Spende kommt der Aus- und Umbau
des Gemeindehauses Gartenstraße weiter voran.
Der Kirchenvorstand
Jahresausflug der Frauenhilfe 2009
Treffen mit dem Lauterbacher Strolch
Am 24. Juni starteten bei schönstem Sommerwetter die
Frauen der Frauenhilfe - einige mit ihren Ehemännern - zum Ausflug in den Vogelsberg.
Lauterbach war unser Ziel. Lauterbach ist Kreisstadt und ein staatlich anerkannter
Luftkurort im Vogelsberg. Wem fällt nicht gleich das Lied ein:
„In Lauterbach hab’ ich mein’ Strumpf verlor’n“, wenn man vom Vogelsberg und von
Lauterbach spricht.
Wir trafen trotz hohem Verkehrsaufkommen und einem
kleinen Stau pünktlich um 10.30 Uhr an der verabredeten Stelle, der
Riedesel Burg, auf die Stadtführerin. Sie erzählte uns zu dem Lied die folgende kleine
Geschichte - sogar gleich in zwei Varianten: Lauterbach war ein Zentrum der
Strumpfstrickerei. Ein Wandergeselle kam zu der Witwe eines verstorbenen Strumpfstrickers.
Sie konnte natürlich Hilfe gut gebrauchen. Der junge Mann verliebte sich in die Witwe und
blieb über den Winter bei ihr. Im Frühjahr zog es ihn jedoch wieder in die weite Welt. Er
machte sich wieder auf die Walz und ließ ihr einen Strumpf zurück, als Zeichen, dass er
wiederkommen werde.
Die andere Version lautete: Die Witwe sei über die
Trennung so erbost gewesen, dass sie ihn mit all seinen Sachen aus dem Haus jagte. Am Ende
blieb nur ein Strumpf in Lauterbach zurück. Die Stadtführerin berichtete weiter über die
Geschichte und die Entwicklung der Stadt, die maßgeblich von der Familie von Riedesel schon
vom 13. Jahrhundert an bis heute beeinflusst wird. Die Stadtgründungsurkunde von 1266
erwähnt einen Befestigungsturm, der in der Riedesel Burg liegt.

Eine Station beim Rundgang durch die Stadt war das
Stadtpalais Hohhaus, das einstige
repräsentative Stadthaus der Familie von Riedesel, jetzt Museum mit einer vielfältigen
Sammlung. Unser Weg führte durch den historischen Stadtkern in die
Evangelische Stadtkirche. Die Kirche gilt als eine Perle des Hochbarocks und als ein
Musterbeispiel des evangelischen Kirchenbaus.
Im Kirchenführer ist zu lesen: „Wer in das Innere der
1768 eingeweihten Kirche tritt, ist überrascht vom heiteren Rokoko der weiten und hohen
Halle. Zarte Pastellfarben, weiß mit rosa, hellblau und gelb in allen Nuancen und die
schönen Stuckaturen, die besonders an der Decke sprühend lebendig sind, bieten einen reichen
Kontrast zu dem barocken Äußeren, dem wuchtig und breit wirkenden kubischen Bauwerk mit
seinem riesigen Mansardendach.“
Weiter ging es am Rathaus vorbei zum
Ankerturm in die Fachwerkstraße. Am Graben, dann zur Lauter mit ihren
Schrittsteinen. Hier wurde in längst vergangener Zeit die Wäsche im Flüsschen gewaschen.
Eine alte Stadtrechnung verzeichnet Ausgaben für neue
Schrittsteine im Jahr 1596. Man nimmt jedoch an, dass die ersten Schrittsteine schon aus dem
12. Jahrhundert stammen. Hier stießen wir auch auf das Wahrzeichen der Stadt, den
Lauterbacher Strolch, der ja bekanntlich seinen Strumpf verloren hat.
Einige Mutige überquerten die Lauter über die
Schrittsteine, wir trafen uns dann wieder am Ankerturm, gingen an der alten Schule vorbei
zum
Goldenen Esel. Ein 1530 erbautes 56 Meter lange Fachwerkhaus, das als Gastwirtschaft
diente, war später Sitz des Cent-Gerichts, wurde ab 1821 als Posthalterei und Umspannstation
für die Postkutschen genutzt. Heute ist in dem aufwendig restaurierten Haus die
Stadtbücherei, die Musikschule und die Hohhaus-Bibliothek untergebracht. Zum Abschluss der
Stadtführung kamen wir wieder bei der Riedesel Burg an.
Unser Bus wartete schon auf uns, um weiter mit uns nach
Lauterbach-Maar zu fahren, wo wir zum gemeinsamen Mittagessen im Jägerhof angemeldet waren.
Wir stärkten uns mit vorzüglichen Speisen, einige Mutige mit der oberhessischen Spezialität
„Beutelsches mit Gulasch“, was allgemein gelobt wurde. Dann war Zeit für einen kleinen
Rundgang durch den Ort. Um 15.30 Uhr versammelten wir uns zu einer Andacht in der
Evangelischen Michaelskirche von Lauterbach-Maar.
Die
Gemeindepfarrerin Luise Berroth, die erst seit zwei Wochen ihre neue Stelle in
Lauterbach-Maar angetreten hatte, begrüßte uns ganz herzlich. Sie hatte zur Verstärkung den
langjährigen Küster, Herrn Engel mitgebracht. Er erzählte uns einige Begebenheiten aus
seiner 40jährigen Arbeit als Küster. Frau Pfarrerin Berroth wählte als Thema zur Andacht ein
Gedicht von Hilde Domin:
„Ziehende Landschaften“.
Nachdem wir uns in der Kirche noch umgeschaut hatten und
jede von uns eine Ansichtskarte des Innenraumes der Kirche erhalten hatte, verabschiedeten
wir uns um wieder unseren Bus zu besteigen. Er brachte uns zur Abendrast in den „Hühnerhof“
in Gettenbach. Die Strecke Gettenbach – Rodenbach war nur noch ein „Katzensprung“, so dass
wir gegen 21.00 Uhr wieder Rodenbacher Boden betraten. Mit vielen Eindrücken kehrten wir
nach Hause zurück.
Ute Philipp
Das
gab's noch nicht: 7 Tonnen auf einen Streich
Bei der letzten Altkleidersammlung für
Bethel haben die Rodenbacher einen Rekord aufgestellt: Insgesamt 7.000
Kilo Kleiderspenden konnte der Lastwagen aus unserer Sammelstelle in der
Mühlstraße abfahren! Allerdings: "Auf einen Streich" stimmt nur bedingt,
weil der Fahrer zweimal kommen musste: Zuerst musste die Scheune geleert
werden, weil sich schon vorher viele Kleidersäcke angesammelt hatten - das
waren die ersten 3.000 Kilo. In der eigentlichen Sammelwoche kamen dann
insgesamt 4.000 Kilo zusammen, so dass wir Bethel in dieser
Herbst-Sammelaktion tatsächlich mit 7 Tonnen Altkleiderspenden unterstützen
konnten!
In seinem Dankschreiben betont Pastor Ulrich
Pohl aus Bethel, wie wertvoll und hilfreich diese Unterstützung den Menschen
ist, die in unterschiedlichen Einrichtungen innerhalb und außerhalb Bethels
leben und arbeiten. Diesen Dank geben wir gerne an alle Spenderinnen und
Spender weiter. Den Termin der nächsten Sammelaktion werden wir rechtzeitig
hier auf unserer Homepage und im Rodenbach-Kurier bekannt geben.
10 Jahre Rückenschule 2008
Seit September 1998 bieten wir in unserem Evangelischen
Gemeindezentrum Kurse in Rückenschule an. Das Interesse war von Beginn an groß,
so dass der erste Kurs mit zunächst sechs und in der zweiten Stunde schon mit
zehn Teilnehmern - sowohl Damen wie Herren - durchgeführt werden konnte.
Inzwischen sind zehn Jahre vergangen und aus den kleinen
Anfängen ist eine feste Gruppe entstanden, die bereits aus Platzgründen geteilt
werden musste. Die Kurse werden nun jedes Jahr im Frühjahr und Herbst über zehn
Wochen jeweils donnerstags am Vormittag und am Abend angeboten. Unter
fachkundiger Leitung wird dabei nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen
dem Rücken zu Leibe gerückt.
Das angebotene Kursprogramm besteht zunächst aus Theorie,
Anatomie und Funktion der Wirbelsäule. Es setzt sich fort in der
Körperwahrnehmung, Mobilisation der Wirbelsäule sowie mit Kräftigungs- und
Dehnübungen des gesamten Muskelapparates, auch unter Einsatz von Geräten.
Rückenfreundliches Verhalten im Alltag wie auch geeignete Sportarten zählen mit
zum Inhalt. Den Abschluss bilden Atem- und Entspannungsübungen.
Im Laufe der vielen Jahre haben sich zwischen den wechselnden
Kursteilnehmern viele Freundschaften entwickelt, die auch zu einer entspannten
Atmosphäre während der Übungsstunden beitragen.
Martina Kolb
Erntedankfest 2008: Danke, dass Sie mitgefeiert haben!
Bei
strahlenden Sonnenschein und milden Spätsommer-Temperaturen war es
wieder ein schönes Erntedankfest auf der Kirchstraße.
Die Kinder der Kinderkirche hatten den Altar
geschmückt, und mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft haben wieder
viele Mitarbeitenden mitgeholfen, dass es ein gelungenes Fest war.
Mit dem Erlös von 7.500 Euro können wir zudem die
Aktion "Brot für die Welt"
unterstützen. Herzlichen Dank!
90
Jahre Diakoniestation: Festtage mit Informationsveranstaltungen vom 9. bis 11. Oktober 2007
Heute wie damals steht im Mittelpunkt der Mensch. Deshalb haben unsere
Gemeindeschwestern Zeit auch für Rat und Hilfe, die über das rein
"Notwendige" hinausgehen. Von einem Anruf bei der Krankenkasse über
seelsorgerliche Hilfen in Krisenzeiten bis hin zur Begleitung in den letzten
Stunden, bietet unsere Diakoniestation auch heute mehr als nur Pflege.
Und
so haben wir dieses Jubiläum auch nicht mit einer großen Festveranstaltung
gefeiert, sondern alle Interessierten zu drei besonderen Veranstaltungen in
unser Evangelisches Gemeindezentrum in der Buchbergstraße eingeladen:
·
„Wenn
die Eltern älter werden …“
Pflege und
Begleitung älterer Menschen. - Dienstag, 9. Oktober, 19 Uhr
·
„Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“
Diakonie-Café
zum 90-jährigen Jubiläum - Mittwoch, 10. Oktober, 15 Uhr
·
„Mit
dementen Angehörigen umgehen“
Psychische
Veränderungen im Alter - Donnerstag, 11. Oktober, 19 Uhr
weitere Informationen zur
Diakoniestation finden Sie auf
www.diakonie-rodenbach.de
(zum Anfang)
Am 30. September 2007 Ein gelungenes Erntedankfest bei Sonne auf der Kirchstraße
Auch wenn am Morgen noch eine dichte Wolkendecke über Rodenbach
lag, kurz nachdem der Gottesdienst zu Ende war, rissen die Wolken auf und die
Sonne lachte. Bei mildem Wetter konnten wir wieder mit rund 900 bis 1.000
Rodenbachern ein schönes Erntedankfest auf der Kirchstraße feiern.
Herzlichen Dank allen, die mitgefeiert haben! Und ein herzliches Dankeschön auch
an all die Helferinnen und Helfer, ohne die ein solches Fest nicht möglich wäre.
Und am Ende blieb wieder - wie im vergangenen Jahr - ein Erlös von rund 8.500
Euro, der für die Aktion "Brot für die Welt" bestimmt ist.
Ein Dank auch an alle Wählerinnen und Wähler, die mit ihrer Stimme wieder die
Arbeit des Kirchenvorstandes unterstützt und ihre Kandidatinnen und Kandidaten
gewählt haben. Weitere Informationen zum Kirchenvorstand finden Sie
>>> hier.
Einsegnungsgottesdienst der neuen Prädikanten
2006
Gottesdienst feiern: predigen, taufen und Abendmahl austeilen – dies ist die
Aufgabe von ehrenamtlich tätigen Prädikantinnen und Prädikanten (abgeleitet vom
lateinischen praedicare = predigen). Sie sind Menschen aus der Gemeinde, die
auch in besonderer Weise für das „evangelische Profil“ unserer Kirche stehen.
Ihre Arbeit hat ihre Wurzel in Einsicht der Reformation, dass in der Kirche „das
allgemeine Priestertum aller Getauften“ gilt. Im Festgottesdienst am 8.
Oktober um 14:00 Uhr wurden elf Männer und Frauen, die in diesem Jahr
ihre Prädikantenausbildung abgeschlossen haben, von Oberlandeskirchenrat Dr.
Scholz aus Kassel für ihren Dienst eingesegnet.
Einer von ihnen ist unser
Rodenbacher Prädikant Bernd Schminke . Er lebt mit seiner Frau Andrea und den beiden Söhnen Max und Paul hier in
Rodenbach und arbeitet in Frankfurt bei einer großen Zeitung. In einem
einjährigen Ausbildungskurs hat er sich neben Familie und Beruf auf den
Prädikantendienst vorbereitet und setzt nun mit seiner persönlicher
Lebenserfahrung, seinen biblischen Kenntnissen und seinen theologischen
Einsichten Akzente. Prädikanten wie er sind im besten Sinne Grenzgänger zwischen
Alltag und Auftrag und erweitern den Horizont unseres Glaubens.
Erntedankfest 2006: Hephata und die Kirchengemeinde sagen "Danke"!
Das war wieder ein rundherum gelungenes Erntedankfest! Das Wetter hat gehalten,
was die Vorhersage versprochen hat und so konnten wir am 24. September wieder
einmal mit vielen Rodenbachern und sogar einigen "Anrainern" rund um die Kirche
unser Gemeindefest feiern. Bei dem Ansturm war es kein Wunder, dass an allen
Essens-, Getränke- und Verkaufsständen ständig reger Betrieb herrschte und auch
die Turm- und Ortsführun
gen wurden gerne in Anspruch genommen. Herzlichen Dank allen Beteiligten für
ihren Einsatz und besonders den Rodenbacher Geschäftsleuten für ihre Spende -
Sie alle haben mit dazu beigetragen, dass wir mit rund 8.550 Euro den
Vorjahresgewinn knapp übertreffen konnten. Der Reingewinn kommt in diesem Jahr
dem Hessischen Diakoniezentrum Hephata zugute.
Bischof verleiht Martinsmedaille
an Herrn
Joachim Everling Höchste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck,
Dr. Martin Hein, hat Herrn Bankdirektor a.D. Joachim Everling (76 Jahre),
langjähriges Mitglied unseres Kirchenvorstandes, "für sehr hohes Engagement und
außergewöhnliche Leistungen" mit der Martinsmedaille der Landeskirche
ausgezeichnet. Die Medaille wurde von Herrn Propst Gerhard Pauli im
Reformationsgottesdienst am 31. Oktober 2005 um 19 Uhr in unserer Evangelischen
Kirche überreicht. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchenvorstand zu
einem Empfang in das Evangelische Gemeindezentrum Buchbergstraße.
Joachim Everling ist seit Mitte der 70er Jahre in vielfältiger
Weise in unserer Kirche engagiert, neben seiner Arbeit in der Kirchengemeinde
war er u.a. Vorsitzender des Finanzausschusses der Kreissynode Hanau-Land und
langjähriges Mitglied in der Landessynode. Dort gehörte er dem Finanzausschuss
an und hat an wesentlichen Weichenstellungen der kirchlichen Haushaltspolitik
mitgewirkt. Noch heute leitet Herr Everling zusammen mit seiner Frau Marlene den
Besuchsdienstkreis unserer Kirchengemeinde.
Über sein kirchliches Engagement hinaus hat sich Herr Everling
seit seinem Ruhestand auch in besonderer Weise für die Interessen der Senioren
eingesetzt. Er gehört dem Landesseniorenbeirat an und wurde im September von der
Gemeinde Rodenbach sein Engagement im Rodenbacher Seniorenbeirat zusammen mit
Helmut Förster im Rahmen der „Ehrung verdienter Einwohner“ ausgezeichnet.
Evangelisches
Gemeindezentrum: Einbau einer behindertengerechten Toilette und Umbau der Küche
Der Umbau unseres Gemeindezentrums in der Buchbergstraße ist
beendet. Wände wurden herausgerissen, neue eingezogen. Allen Gruppen und
Kreisen, die in der Umbauzeit Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen mussten sagen
wir Danke für ihr Verständnis.
Aber wir sind froh, dass wir nun mit dem Umbau abschließen
konnten, denn schon lange war es in der Küche zu eng. Gemeinsames Mittagessen,
Café Sahnehäubchen, Gemeindeveranstaltungen und private Feiern ... für all das
wird immer mehr die Küche gebraucht. Und immer wieder stellen wir fest: Sie
platzte dabei aus allen Nähten. Nun aber haben wir eine neue, moderne Küche in
der das Kochen Spaß macht.
Und auch die Sanitäranlagen sind umgebaut. Unser
Gemeindezentrum ist barrierefrei auch für ältere und behinderte Menschen zu
erreichen und verfügt nun auch über eine behindertengerechte Toilette.
Nachdem wir vor zwei Jahren zum 25-jährigen Jubiläum neue und
frische Farben in unser Gemeindezentrum hinein gebracht haben, haben wir mit dem
Umbau von Küche und Sanitäranlagen einen weiteren Schritt getan, damit es auch
für die nächsten 25 Jahre ein Treffpunkt für Jung und Alt bleibt.
Das alles aber kostet Geld. Ohne das große Engagement der
Frauenhilfe und all der vielen einzelnen Spenderinnen und Spender hätten wir den
Umbau nicht bewältigen können. Deshalb ein herzliches Dankeschön all denen, die
mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass die Renovierung kein Wunschtraum
bleiben musste. Rund 15.000 Euro sind bisher zusammen gekommen. Danke für dieses
tolle finanzielle Engagement!
Ihr Kirchenvorstand
Spendenkonten:
* Raiffeisenbank
Rodenbach Konto 10 00 46 000, BLZ 506 636 99
* Sparkasse Hanau, Konto 55 12 16 93, BLZ 506 500 23 Stichwort: Gemeindezentrum
(zum Anfang)
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