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Kinderkirche

 

 

von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
in der Buchbergstraße.

Wir freuen uns auf euch!
Euer Kinderkirche-Team
 

Liebe Kinder, liebe Eltern! 

Kinderkirche ist eine besondere Form des Kindergottesdienstes.
Wir treffen uns einmal im Monat einen ganzen Nachmittag lang.

Bei uns gibt es jede Menge Abwechslung:
vom Geschichtenerzählen übers Basteln und Spielen
zum Liedersingen. 

An jedem 2. Sonntag im Monat findet außerdem unser
Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr mit Kindergottesdienst statt.

Kinderkirche, 6. August 2011 - Thema “Lachen :)“

 

Rückblick
 

Kinderkirche im Advent 2011

Thema “Der Tannenbaum“

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.“ Unsere Kinderkirche im Advent ist immer etwas Besonderes, schließlich steht Weihnachten vor der Tür und alle warten schon ganz gespannt auf Heilig Abend.

Um uns die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, haben wir diesmal kleine Weihnachtsbäume gebastelt: Zuerst bemalten wir kleine Tontöpfe mit Fingerfarbe, anschließend schnitt Jannick uns Zweige zurecht, die wir dann in die vorher schon zurecht geschnittene Steckmasse steckten, und zum Schluss haben wir aus verschiedensten Materialien Sterne, Christbaumkugeln, Lametta und viele mehr als Schmuck für unseren Baum gebastelt. Toll sahen die Bäume am Ende aus, jedes der elf Kinder hatte seinen eigenen, einzigartigen Baum, klein genug, dass er ins Zimmer gestellt werden kann, aber nichtsdestotrotz wirklich sehr schön.

 

Aber natürlich haben wie die Weihnachtsbäume nicht nur gebastelt, um uns die Zeit zu vertreiben. Nachdem wir die Töpfe bemalt hatten, haben wir bei Kerzenschein die Geschichte vom Kleinen Tannenbaum gehört:

Der Kleine Tannenbaum war von einem Förster im Wald gepflanzt worden, doch leider war sein Samen direkt hinter einen Stein gefallen, so dass der Baum sich biegen musste, als er wuchs. Dadurch wuchs er ziemlich krumm und auf der Seite mit dem Stein hatte er auch nicht gerade viele Nadeln. Seine stolzen Schwestern und seine eitlen Brüder hänselten in deswegen, und jedes Jahr, wenn der Förster kam, um einige von Ihnen als Weihnachtsbäume mitzunehmen, bliebt der kleine Tannenbaum traurig zurück. Er wäre auch so gerne ein schöner Weihnachtsbaum geworden.

In irgendeinem Winter jedoch wollte der Förster, dass alle Tannen gefällt werden sollten- im nächsten Jahr wollte er an der gleichen Stelle Buchen pflanzen. Der Holzfäller wollte die Kleine Tanne schon fast nicht fällen, weil sie ja nur so klein und mickrig war, doch da er an den Befehl des Förster dachte, wurde der Kleine Tannenbaum gefällt und zu seinen Schwestern und Brüdern auf einen großen Wagen geworfen.

Was war der Kleine Tannenbaum da glücklich, dass er dieses Jahr auch endlich ein Weihnachtsbaum sein durfte. Doch auf dem Marktplatz, auf dem die Tannen verkauft wurden, wollte niemand den Tannebaum haben. Der Verkäufe hatte ihn sogar extra hinter seinen Verkaufsstand gestellt, damit niemand den verkrüppelten Tannenbaum richtig sehen konnte. Und während die Geschwister des Tannenbaums alle der Reihe nach verkauft wurden, stand der Kleine Tannenbaum alleine da und war sehr traurig.

Doch kurz bevor der Verkäufer seinen Stand am Weihnachtstag abbauen wollte, kam noch ein alter Mann vorbei, der noch einen Baum kaufen wollte. Doch die Edeltanne, die neben dem Kleinen Tannenbaum noch übrig geblieben war, kostete zu viel Geld für den armen Mann. Dieser war froh, als er den kleinen Tannenbaum erblickte und wenigstens ihn kaufen konnte.

Der Kleine Tannenbaum strahlte vor Glück, als der Mann ihn durch die ganze Stadt trug bis sie sein Haus vor dem Stadttor erreichten. Dort angekommen sägte der Mann erst einmal den Stamm des Tannenbaums gerade und stellte ihn dann auf einen Tisch, wo die Frau des Mannes den Kleinen Tannenbaum, der jetzt gerade stand, schmückte. Wie schön der Kleine Tannenbaum glänzte mit all seinem Schmuck! Und nicht nur der Tannenbaum war glücklich, sondern auch die beiden armen Alten, die seit vielen Jahren wieder einen hübschen Tannenbaum in ihrem kleinen Haus stehen hatten.

Nach dem Anhören dieser Geschichte haben wir uns ersteinmal mit Spekulatius und Butterkeksen und heißen Apfel- und Orangensaft gestärkt, bevor wir ans Schmuck basteln gingen. Und natürlich haben wir auch dieses Mal wieder gebetet und zusammen gesungen, toll, wie viele von euch „Stern über Bethlehem“ singen konnten!

Wir hoffen, dass die nächste Kinderkirche am 14. Januar mit euch genau so schön wird und wünschen euch eine frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Kinderkirche, 4. Juni 2011

Thema “Himmelfahrt“

Die letzte Kinderkirche vor der Sommerpause und wir hatten uns entschieden, den Versuch zu wagen, das Thema „Himmelfahrt“ den sieben Kindern, die kamen, näher zu bringen.

Hierzu begannen wir erst einmal mit einem Teekessel, den Lucy, eine Puppe uns mitgebracht hatte. - Ihr wisst doch noch, was das ist? Z. B. ein Pony ist ein Teekessel: Entweder ist er eine Frisur auf dem Kopf oder ein kleines Pferd. Kurz, ein Teekessel ist ein Wort mit zwei Bedeutungen. -

Der eine Teekessel ist blau, man kann ihn immer sehen und manchmal ist er auch grau, weiß oder schwarz.
Der andere Teekessel ist nicht sichtbar, aber überall, wo die Menschen lieb zu einander sind. Man sagt, Gott soll darin wohnen.

Gesucht war natürlich der Begriff „Himmel“, für den es im Englischen ja sogar zwei Begriffe gibt: „Sky“ ist der Himmel, den wir immer sehen, an dem die Sonne, die Sterne und der Mond stehen oder sogar mal ein Regenbogen. „Heaven“ bezeichnet den Himmel, in dem Gott wohnt, wo wir uns vielleicht alle einmal wiedersehen und wo es nur noch Gutes gibt.

Das ist wichtig zu wissen, denn Jesus ist an Himmelfahrt ja zurück zu seinem Vater in den Himmel, den „Heaven“ also, gekehrt. Das haben wir mit kleinen Püppchen verdeutlicht und nachgespielt. Komisch muss es für die Jünger gewesen sein, auf einmal sagt Jesus „Lebt Wohl!“ und eine Wolke kommt und nimmt ihn mit. Gut nur, dass Gott einen Engel geschickt hat, der den Jünger noch einmal gesagt hat, dass Jesus ein „Geschenk“ schicken wird, den Heiligen Geist nämlich... Das ist dann auch tatsächlich an Pfingsten passiert. Aber das ist eine andere Geschichte...

Und was so ein Heiliger Geist ist, das hat uns dann auch wieder die Lucy erklärt. So etwas wie ein sanfter Wind, der in unserem Herzen weht und uns berührt. Aber man kann ihn doch nicht fassen.

Genug der „Theorie“, jetzt gings ans „Eingemachte“, bzw. eher ans Backen. Zusammen haben wir Hefeschnecken, -hasen, -tiere oder -kreise gemacht, zusammen gemischt, gerührt und schließlich durfte jeder einen Teil Teig formen. Das Ganze die Kinderkirche um zehn Minuten verlängert, weil unser Ofen nicht schnell genug gebacken hat. Aber geschmeckt hat es trotzdem!

Bis dann alles fertig war, haben wir uns die Zeit mit einer „Wer trägt das meiste Wasser von A nach B“- Staffel, Fallschirmspielen und Wassereis-Essen und Kirschen naschen vertrieben.

Natürlich gab es auch heute ein Plenum, doch an dieser Stelle verweisen wir auf vorherige Berichte. Der Ablauf ist immer gleich, wenn auch mit anderen Liedern, Gebeten, Psalmen und Geburtstagskindern. ; )

Insgesamt lässt sich so auf eine prall gefüllte Kinderkirche zurückblicken und wir hoffen, euch alle nach den Sommerferien munter wiederzusehen! Genießt die freie Zeit!

Euer Kinderkirche- Team

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Kinderkirche 7. Mai 2011

Thema „Engel sein“

Sieben Kinder und zwei Betreuerinnen haben es sich an diesem wunderschönen Nachmittag im Gemeindezentrum bequem gemacht, um zusammen zu singen, zu beten, zu erzählen und zu basteln.

Passend zum heutigen Thema war das zweite Lied „Der Engel“ nach dem üblichen Anfangslied „Danke“. Dieses Lied beschreibt zwei Arten, durch die Engel uns begegnen können:

Einmal finden wir Geschichten über sie in der Bibel, nach der Auferstehung Jesu verkünden sie die frohe Botschaft und tauchen noch an einigen weiteren Stellen auf.

Dann aber begegnen sie uns auch in unserem Alltag, manchmal erkennen wir sie erst nicht und im Nachhinein fällt uns auf, dass derjenige, so gut wie er zu uns war, ein Engel hat sein müssen.

Denn nicht alle Engel erkennt man auf den ersten Blick, nicht alle Engel haben Flügel- und jeder von uns kann einem anderen ein Engel sein. Wir können zum Beispiel der Mama helfen, die Spülmaschine einzuräumen oder jemand anderem zuhören und ihn trösten, wenn er traurig ist.

Nachdem wir das alles durch das Lesen einer Geschichte erfahren und auch mehr oder weniger verstanden haben, ging es an der praktischen Teil:

Ein kleiner Tontopf und eine Styroporkugel konnten mit allen möglichen Materialien wie Federn, Farben, Wolle, Engelshaar, Glanzpapier,... zu einem Schutzengel für einen selbst oder für zum Beispiel die Mama (am Sonntag war Muttertag!) gebastelt werden. Verbunden wurde das durch eine Betreuerin mit der Heißklebepistole, die Sonne draußen sorgte dafür, dass die Farbe sehr schnell trocknete.

Anschließend haben wir zusammen Obstsalat gemacht, dazu Mandarinen geschält und Äpfel und Bananen und Erdbeeren geschnitten- natürlich haben wir sie vorher auch gewaschen. Der selbst gemachte Obstsalat hat dann umso besser geschmeckt.

Und schließlich war es auch schon wieder Zeit, im Abschlussplenum noch diese Kinderkirche zu beenden. Wir hoffen, es hat euch gefallen!

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Kinderkirche am 5. März 2011

„Fasten und Fasching“

Zugegebenermaßen: Unser Schwerpunkt lag auf dem Thema Fasching, so dass wir Betreuer uns sogar verkleidet hatten, doch wir wollen ja nicht den konservativen Zeigefinger heben und sagen, dass wäre kein kirchliches Thema- alles, was man bei uns macht, macht man schließlich irgendwo in Bezug auf andere, mit anderen. ; )

Deshalb haben wir heute, elf Kinder (trotz Faschingssamstag!) und vier Betreuer (trotz Coelzesitzung!), zusammen Tiermasken aus Tonpapier und Gummiband gebastelt, uns gegenseitig geschminkt oder auch nur schminken lassen oder dabei zugesehen und zusammen über das diesjährige Fastenmotto „Ich war's“ geredet.

Die Masken sind die schönsten und buntesten geworden, die wir je gesehen habe, und die Schminkergebnisse waren auch einfach kunterbunt.

Bei der „Geschichte“ (in Form eines Bildes, auf dem ein auf dem Boden sitzender Mann mit zerbrochener Kanne zu sehen war) hat man aber auch bemerkt, dass es manchmal ganz schön schwer fallen kann zuzugeben, dass man etwas Schlechtes getan hat und es einem Leid tut. Wir haben nämlich versucht, uns eine eigene Geschichte dazu auszudenken und als Mama und Kind diese nachzuspielen.

Gestärkt haben wir uns heute mit Windbeutel, Mini- Berlinern, Wasser und Apfelschorle.

Gesungen im Plenum haben wir „Danke“, „Komm bau ein Haus“, „Halleluja“ und „Der Himmel geht“, neben dem Vater- Unser und dem Kiki- Pass- Gebet natürlich auch ein Weiteres gebetet und auch der Psalm hat nicht gefehlt. Auch hatten wir wieder ein Geburtstagskind seit der letzten Kinderkirche unter uns und haben es am Schluss auch nicht versäumt, ein Gruppenfoto zu machen- so viel Fröhlichkeit und gute Laune auf einem Haufen muss man doch festhalten.

Und: wir hatten uns diesmal auch extra viel Mühe beim Dekorieren gegeben und ein paar Luftballons und viele (sehr viele) Luftschlangen aufgehängt. Hoffentlich hat es euch auch diesmal bei uns gefallen.

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Kinderkirche am 5. Februar 2011

Thema: „Hände und Füße“

Auch wenn sich dieses Thema ein wenig fantasielos anhört, Spaß gemacht hat uns heute das allemal. 15 Kinder, vier Betreuer, das kann sich doch sehen lassen (auch, wenn wir nichts gegen Verstärkung unseres Teams haben).
Gesungen haben wir heute nach „Danke“ das bekannte Lied „Er hält die ganze Welt...“ und dann je „Eine Hand voll Erde“ und „Viele kleine Leute“ mit Bewegungen. Und das war teilweise wirklich sehr, sehr stimmstark, reife Leistung. Gebet („Lieber Gott, ich bin noch klein“, ein weiteres und das Vater Unser) und Psalm („Du hast mich gemacht Herr, wie ich bin, und ich kann viel aus meinem Leben machen“) haben auch nicht gefehlt.

Unser heutiges Thema haben wir allerdings in zwei kleineren Gruppen behandelt, während die „Großen“ aufschrieben, was ihnen zum Thema „Füße“ einfiel, die Geschichte von den Spuren im Sand (1) hörten und anschließend einen kleinen Barfußweg gestalteten, haben die „Kleinen“ sich parallel zum Thema Hände beschäftigt. Wie die Großen haben auch wir ein Plakat gestaltet, auf das wir alles geschrieben haben, was man mit den Händen machen kann und haben dann erstmal eine Geschichte (2) gehört.

Anschließend waren wir selbst mit dem Fühlen dran. Jedes Kind hat mit geschlossenen Augen nacheinander in vorbereitete Fühlkästen gegriffen und in der Gruppe haben wir dann beratschlagt, was es denn sein könnte- das meiste war nach einigem „Hinfühlen“ rasch und auch einigermaßen richtig erraten. Die Spannung vor jeder einzelnen Kiste war jedoch immer wieder groß und am liebsten hätte jedes Kind begonnen.

Danach kam es zu einem Austausch innerhalb der Gruppen, die Älteren führten die Jüngeren mit verbunden Augen über den gestalteten Barfußweg, während sie sich selbst auch an die Fühlkästen trauten- wir geben zu, die Materialien waren bekannt, da sowohl der Fußweg als auch die Fühlkästen mit Watte, Kronkorken, Holz, Murmeln und Kugeln, trockenen Nudeln, Stoh und Kleintiereinstreu bestückt waren. Anschließend haben wir noch zusammen unsere Hände auf Papier gemalt (umrandet und z.T auch ausgeschnitten), danach gab es unten eine kleine Stärkung in Form von Apfelsaft, Wasser und Maoam- augenscheinlich seid ihr auch alle kleine Naschkatzen.

Da wir nun noch ein wenig Zeit hatten, haben wir erneut „Er hält die ganze Welt...“ gesungen und zwei „Pferderennen“ gespielt, bevor wir im Abschlussplenum nach Singen und Beten den Segen bekommen haben.
Und uns- das müssen wir anfügen- hat diese Kinderkirche mit euch wieder einmal Spaß gemacht. Mit euch wird eben jede Kinderkirche ein kleiner Erlebnis. Danke dafür.

(1) Die Geschichte kurz zusammengefasst : Ein Mensch begegnet Gott in einem Traum an einem Strand, hinter ihnen liegen Fußspuren, die mal von zwei Paar, dann nur von einem Paar Füße stammen. Der Mensch bemerkt, dass in schwierigen Situationen in seinem Leben immer nur zwei Füße zu sehen sind. Auf die kritsche Frage des Mannes, dass Gott ihn im Stich gelassen habe, wenn es Probleme gab, antwortet dieser: „Dort, wo du nur ein Paar Füße siehst, habe ich dich getragen.“

(2) Drei Freunde sind draußen unterwegs, als sie an einen Bach kommen, den der Kleinste sich nicht zu überqueren traut, auch, nachdem schon seine beiden Freunde auf die andere Seite gesprungen sind. Da aller Spott und jede Häme auch keine Früchte tragen, streckt ein Freund dem Kleinesten seine Hand hin, um den Weg über den Bach zu verkürzen. Ohne jede Angst überwindet der Kleinste den Graben spielerisch leicht.

 

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Kinderkirche 15. Januar 2011

Thema „Brücken bauen“

Mit 21 Kindern und 4 Betreuern haben wir an diesem Samstag die monatliche Kinderkirche gefeiert. Dieses Mal haben wir uns mit dem etwas abstrakteren Begriff des „Brücken bauens“ beschäftigt.
Einstieg in das Thema fanden wir durch das „Eisschollenspiel“, bei dem beliebig viele Kinder auf beliebig weniger vielen Kissen stehen und sich in einer Schlange voran durch den Raum bewegen müssen- natürlich ohne, dass irgendjemand über Bord geht.
Die Geschichte von den zwei Jungen, die sich nach einem sinnlosen Streit wieder dadurch vertragen, indem sie Steine über die Regen überflutete Straße legen und somit eine Brücke aufeinander zu bauen, habt ihr auch alle super verstanden. Und sogar, dass Gott auch irgendwas mit diesem „Brücke bauen“ zu tun haben kann- denn auch Gott hatte mal Streit mit den Menschen und hat als Zeichen für die Versöhnung nach der großen Sintflut einen Regenbogen an den Himmel gemalt. Und mal ehrlich, ein Regenbogen und eine Brücke sehen sich gar nicht so unähnlich, oder?
Echte Brücken haben wir dann auch selber noch in drei Kleingruppen gebaut, die beiden jüngeren Gruppen haben aus Lego lange Legeobrücken gebaut, während die Größeren die Aufgabe bekamen, eine Brücke aus Papier zu bauen, die einen handgroßen Stein tragen sollte. Und während dann die Kleineren schon einmal Mandarinen schälten für alle zur Stärkung (es gab Äpfel und Mandarinen als kleinen Snack mit Wasser und Apfelsaft), haben die Großen noch eifrig getüftelt, um uns am Ende ihre Brücke zu zeigen. Denn das Ende kam dann auch wieder sehr schnell, im Schlussplenum haben wir noch den Refrain des „Brückenliedes“ gesungen und das inzwischen bekannte „Viele kleine Leute“. Das Vater Unser und der Segen haben natürlich auch nicht gefehlt. (Zu Beginn dieser Kiki gab es natürlich auch das Anfangsplenum, bei dem zuerst Kerzen angezündet werden, dann das Gebet der Rückseite eurer Kikipässe gebetet und gemeinsam ein Psalm gesprochen wird und außerdem das Alter aller Geburtstagskinder des vergangenen Monats erraten wird. Gesungen werden auch immer zwei Lieder.)
Schlussendlich haben alle, die neu waren noch einen Kiki- Pass für dieses Jahr bekommen- Denkt daran, wenn ihr insgesamt sechs Stempel gesammelt habt (die vom 2010 zählen auch noch mit), bekommt ihr ein kleines Geschenk. ; )
Wir freuen uns auf alle Fälle, dass ihr diesmal gleich so zahlreich erscheinen seid und hoffen, euch auch zukünftig in der Kinderkirche, meistens am ersten Samstag im Monat, begrüßen zu dürfen.

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Kinderkirche am 2. Oktober 2010

„Jona und der Wal“ oder „Jona- Ein Prophet geht baden“

Nach der Sommerpause und der Aktion "Wir schmücken den Erntedank-Altar" am 25. September war nun wieder Kinder. Ihr seid auch zahlreich erschienen, so dass ihr ohne uns sieben Betreuer 15 Kinder wart!

Was wir mit euch gemacht haben - wir geben es ja zu, so ganz neu war es nicht- haben wir bereits letztes Jahr am Kindertag mit ein paar von euch gemacht:

Neben dem Plenum (d.h. vorher und nachher gemeinsames Singen, Beten, Geburtstagsalter raten, Kerzen anzünden,...) war das zum Einen das Hören von einem Hörspiel, dass wir nur für euch gemacht haben.

Wir haben die Geschichte Jona’s vertont und mit Geräuschen und Musik unterlegt. Die haben wir uns dann zwanzig Minuten lang in einem abgedunkelten Raum bei Kerzenschein angehört und ihr wart alle sehr konzentriert: Denn danach habt ihr uns alle Erzählkarten, die wir ausgelegt haben, erklären können und sogar verstanden, warum Gott denn jetzt erst einen Busch für Jona hat wachsen lassen, um ihn anschließend vertrocknen zu lassen: Jona hat somit verstanden, dass Gott alle seine Kinder liebt und sie nicht einfach bestrafen kann, wenn sie sich wirklich entschuldigen.

Eure kreative Ader konntet ihr anschließend ausleben: Während die „Größeren“ erst einmal das Brettspiel „Jona’s Reise nach Ninive“ gespielt haben, haben die „Kleineren“ schon mit dem Basteln eines Wals angefangen. Dessen Bauch enthielt eine Klappe, hinter die ein „Drehbilderrad“ geheftet wurde, das ihr zuerst ausgemalt und auf Pappe (zur Stabilisierung) geklebt habt, so dass man durch den Bauch des Wals noch einmal einen kurzen Abriss der Jonageschichte sehen konnte. Die „Größeren“ haben das dann auch nach Beendigung ihres Würfelspieles (ihr habt wirklich fair gespielt!) gemacht und fast alle sind auch fertig geworden: Ein bisschen Ausmalen kann man auch noch zu Hause machen.

Denn wir hatten in unserer Zeit irgendwie schon überzogen und haben deshalb auch das Endplenum ein klein wenig abgekürzt- aber das geht schon mal in Ordnung, denn wir hoffen, dass ihr auch so einiges aus dieser Kinderkirche mitgenommen habt! Wir würden uns freuen euch am Kindertag (da sind noch ein paar andere Gruppenangebote aus unsere Kirche, die ihr euch ab elf Uhr nach einem gemeinsamen Beginn anschauen könnt!) am 6. November wieder zu sehen!

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Kinderkirche am 5. Juni 2010

"Fünf Brote und zwei Fische"

Ein sonniger Tag, eine schöne Kinderkirche. Zufrieden sind die drei Betreuer an diesem Samstag nach der monatlichen Kinderkirche nach Hause gegangen mit der Hoffnung, dass die zehn Kinder an diesem Nachmittag genau so viel Spaß hatten wie sie. Was wir heute neben dem üblichen Plenum gemacht haben, war Folgendes: Von Jasmina haben wir die Geschichte von Jesus und den fünf Broten und den zwei Fischen anschaulich gezeigt bekommen. Im Schatten des Kirschbaums war eine kleine Landschaft aus einem blauen (See), grünen(Grünes) und braunen(Berg/Wüste) Tuch aufgebaut, und am Rande des Sees saßen ein paar Figuren, die Jesus, seine zwei Jünger und verschiedene andere Menschen darstellten.

Zuvor hatten wir kurz darüber gesprochen, was wir eigentlich schon über diesen Jesus wissen, und es kam eine beachtliche Menge an Informationen zusammen: Jesus war doch der, der andere geheilt hat. Und da war was mit Auferstehung, und Weihnachten hatte ja auch irgendwie mit ihm zu tun.

Im Anschluss an die mit Hilfe der Figuren erzählte Geschichte haben wir diese sogleich selbst noch einmal nachgespielt, nicht mit den Puppen, sondern mit uns als Schauspielern und das sogar in zwei Durchgängen, weil jeder irgendwie mal Jesus sein wollte- aber auf Grund der Hitze haben wir uns dann doch dafür entschieden, erst einmal was zu trinken.

Anschließend sind wir hoch gegangen und haben dort erst einmal kurz die Fenster geputzt, auf die wir 2008 mit Fingerfarbe bereits farbenfrohe Bilder gemalt hatten. Zwei Jahre später aber hatten diese Fenster einen neuen Anstrich verdient und deshalb haben wir dann in umgebundenen Tücher die Fenster neu bemalt. Am Ende konnten wir dort allerlei sehen, Schneemänner, Sonnen, Blumen, Bienen, Handabdrücke,... Um uns noch einmal richtig auszutoben haben wir dann noch einmal kurz mit dem Fallschirm gespielt, bevor wir diese Kinderkirche dann beenden mussten. Die nächste Kinderkirche ist nach dem Tag, an dem es für die Schulkinder Zeugnisse gibt. Wir würden uns freuen, das nächste Mal auch dich begrüßen zu dürfen!

*) inkl. verschiedenen Gebeten ("Kiki- Pass- Gebet"*, Vater Unser), einem gemeinsam gesprochenem Psalm, Kerzenanzünden, Geburtstagskinderalter raten, Singen ("Danke", "Du hast uns deine Welt geschenkt" und "Viele kleine Leute", wobei ihr wirklich super bei den letzten beiden Liedern mitgesungen habt!),...

 

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Kinderkirche am 8. Mai 2010

"Taufe - Wasser"

Die wieder etwas mehr besuchte  Kinderkirche drehte sich um das Thema "Taufe" und in dem Zusammenhang sind wir gleich auch auf verschiedene Taufsymbole, insbesondere das Wasser, eingegangen. Nachdem wir im Plenum mit Instrumenten das "Kindermutmachlied" neben dem üblichen "Danke" gesungen haben und unser festes Gebet (das ihr auf der Rückseite eures Kiki- Passes findet!) und einem Psalm zusammen sprachen, blieben wir diesmal wieder in einer großen Gruppe.

Denn diesmal erwartet euch ein kleines "Theaterstück": Steve, unsere Puppe, wollte nämlich mal wissen, wie das so eigentlich ist mit der Taufe Und hat nach ... gefragt. Die Geschichte "Von der Kerze, die nicht brennen will." haben wir uns im Anschluss von Jasmina vorlesen lassen, und nach so langem still sitzen war das Spiel "Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser?" eine schöne Abwechslung.

Danach wurde es noch einmal "ernst" und wir haben uns mit den Fragen wie "Wozu brauchen wir Wasser?" und "Wie kann Wasser sein?" beschäftigt, wozu die Antworten entweder auf das Plakat geschrieben oder gemalt wurden. Bei den anschließenden Experimenten mit Wasser waren wir doch länger beschäftigt, als wir dachten. Beim ersten Experiment haben wir dabei Wasser in unterschiedlicher Menge in Gläser gefüllt und damit Musik gemacht (indem man leicht an die Gläser schlägt oder mit einem befeuchteten Finger über den Gläserrand fährt, kann man unterschiedliche Töne erzeugen), dann haben wir uns an einer bewussten Wahrnehmung unseres Körpers mit geschlossenen Augen versucht: Unsere beiden Hände haben wir mit verbundenen Augen in zwei Wasserschüsseln getaucht, wobei die eine Schüssel kaltes, die andere warmes Wasser enthielt.

Die "große" Überraschung des Tages ließ danach nicht lange auf sich warten- zusammen haben wir Eis gegessen, um voll dabei sein zu können bei dem Bewegungslied, dass Pfarrer Wolf mit uns eingeübt hat, womit zugleich das Abschlussplenum begann. Bei diesem Lied, in dem es auch ums Wasser ging, haben die Kinder wirklich toll mitgesungen, die Betreuer fanden es wirklich toll, wie laut ihr mitgesungen habt, klasse! Letztes Lied, vor dem Segen und dem Vater Unser, war "Der Himmel geht", ein Lied, dass wir ebenfalls mit kleinen Bewegungen (an den Händen nehmen, in die Mitte laufen, Hände hochziehen, zurücklaufen, im Kreis laufen und wieder von vorne) gesungen haben. Uns bleibt wieder nur "Danke" an alle Kinder, die gekommen sind, zu sagen: Uns hat die Kinderkirche wieder gefallen!

 

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Kinderkirche am 6. April 2010

Schöpfung

Auch heute haben wir uns wieder getroffen, um ein wenig über "Gott und die Welt" zu sprechen, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Zusammen mit acht Kindern haben wir uns heute ein wenig genauer mit der Schöpfung befasst.

Und nach dem Plenum, in dem wir "Danke" und "Eine Hand voll Erde" sangen, zusammen beteten und einen Psalm sprachen, teilten wir uns diesmal in zwei Gruppen auf, vier jüngere Kinder blieben im großen Saal, vier Ältere gingen hoch. Mit Hilfe einiger illustrierter Bücher und einer von einem Kind mitgebrachten Kinderbibel haben wir uns die Schöpfungsgeschichte angeschaut und gehört, was Gott an den einzelnen Tagen so alles erschaffen hat, wobei auch naturwissenschaftliches Wissen von Seiten der Kinder eingebracht wurde.

Anschließend haben wir alle zusammen unsere eigene Welt erschaffen: Dazu nehme man für jedes Kind einen oder mehrere Schukartons, gebe verschiedenste Bastelmaterialien zur Auswahl und lasse genügend Freiraum und Zeit. Und Voilà, die kreativeb Umsetzungen ließen nicht auf sich warten. Denn was ist schon eine Welt, wenn nicht vollkommen vom Sichtwinkel abhängig? So erschuf das eine Kind eine Art Schatzkiste, das andere ein modernes Cyberspace- all und wiederum andere wirklich sehenswerte Nachbildungen unseres Planeten.

Vom Verfliegen der Zeit sehr überrascht- auch wir drei Betreuer sind nicht mit unserer persönlichen "Kiki- Welt" rechtzeitig fertig geworden- mussten wir diese Kinderkirche auch nach einer kurzen Stärkung in Form von Keksen und Wasser, mit zwei weiteren Lieder ("Du hast uns deine Welt geschenkt" und "Viele kleine Leute"), dem Vater Unser, einem Gebet und dem Segen schließen.

 

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Kinderkirche am 6. März 2010

Jesus als Kind

20 Kinder und sechs Betreuer haben an diesem Samstag wieder zusammen die Kinderkirche gefeiert. Durch das zahlreiche Erscheinen von euch höchst positiv überrascht, hat uns diese Kinderkirche noch mehr als sonst schon gefallen.

Gemeinsam besprochen haben wir dabei die wohl einzig bekannte Geschichte von Jesus als Kind, die in der Bibel steht: Nach dem Passah- Fest bleibt der Zwölfjährige bei den weisen Männern im Tempel, um sich mit ihnen zu unterhalten und „vergisst“ darüber hinaus die Rückreise seiner Eltern, die ihn nach langer Suche im Hause seines Vaters wiederfinden.

Aber wenn wir so überlegen: Wer von uns saß denn schon mal mit den Pfarrern in der Kirche und hat über Gott geredet? So gut wie niemand. Doch Jesus war auch Kind! Was wird der wohl sonst noch so gemacht haben, der hat ja sonst auch nicht immer im Tempel gesessen?!
Natürlich, gespielt. Fangen, verstecken und was euch sonst noch so alles einfiel- und Fernsehen gab's damals natürlich noch nicht.

Aber wenn sogar Jesus schon gespielt hat, ist das natürlich für uns umso mehr ein Grund zu spielen: Mensch- Ärger- Dich – Nicht, Das verrückte Labyrinth, Schlangen und Leitern,... und das den ganzen Nachmittag. Also fast den ganzen Nachmittag. Denn in den zwei Stunden, die wir zusammen verbrachten, gabs natürlich wie immer ein Plenum- vor und nach dem Spielen und dem Erzählen der Geschichte. Zusammen haben wir „Danke“, „Kleines Senfkorn Hoffnung“, „Eine Hand voll Erde“ und „Viele kleine Leute“ gesungen- ein Lob an Pfarrer Wolf, der den Kindern ein Gespür für die Lieder vermitteln konnte. Gebetet wurde natürlich auch wieder, ein Psalm zusammen gesprochen und am Ende der Segen gesprochen, so dass alle hoffentlich wohlbehütet nach Hause gekommen sind.

Fotos gibt es diesmal zumindest keine vom Spielen, denn damit waren wir vollauf beschäftigt- wann habt ihr eigentlich das letzte Mal zu Hause einen Spiele-Nachmittag gemacht?

 

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Kinderkirche am 6.Februar 2010

Lachen und Fasten

In der zweiten Kinderkirche im neuen Jahr 2010 beschäftigte sich vier Mitarbeiter zusammen mit elf Kindern mit den Themen Fasching, Lachen und Fasten.

Dazu haben wir zu Beginn bis alle Kinder angekommen waren, den „Besentanz“ gespielt: Alle stellen sich im Kreis auf und ein (später auch zwei Besen) werden zur Musik im Kreis umhergereicht- bei Stoppen der Musik musste derjenige, der den Besen in Händen hält, in die Mitte.

Danach begannen wir die Kinderkirche offiziell mit einem Plenum, in dem wir natürlich wieder beteten, sangen, gemeinsam einen Psalm sprachen und das Alter der Geburtstagskinder (dazu zählen bei uns alle, die seit der letzten Kinderkirche Geburtstag hatten) mehr oder weniger richtig errieten.

Das anschließende Geschichte vorlesen in der Großgruppe handelte vom Lachen, zusammen versuchten wir uns anschließend gegenseitig mit Grimassen zum Lachen zu bringen. Dazu haben wir uns in zwei Gruppen geteilt, während die eine Gruppe Grimassen schnitt versuchte die andere ernst zu bleiben. Die Reaktionen darauf waren recht verschieden, auch wenn man sagen muss, dass jedem ein kleines, verstohlenes Lächeln entlockt werden konnte. Anschließend haben wir zusammen aufgeschrieben, was alles zum Lachen dazu gehört und mussten feststellen, es gibt doch Einiges, das damit zusammenhängt.

Für den Bezug zum Thema Fasching haben wir zusammen „Konfetti- Muffins“ gebacken, in zwei Gruppen haben wir die Zutaten zusammengemischt und verrührt, bevor wir zusammen hoch gingen:

Dort haben wir noch etwas vom Fasten erzählt bekommen, was ist das überhaupt, womit fängt das an und warum macht man das überhaupt? Dafür haben wir verglichen, wie es ist, etwas tun zu müssen, das man nicht gerne macht ( z. B.: Zimmer aufräumen) und wie man sich hinterher fühlt.

Und um die Kinderkirche lockerer enden zulassen haben wir noch Clowns ausgemalt, bevor wir dann nach erneutem „Besentanz“ mit zwei Liedern, Gebeten und dem Segen enden mussten, weil die Zeit irgendwie davon gerannt war.
Wir freuen uns auf die nächste Kinderkirche!

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Kinderkirche am 9. Januar 2010

„Ich will so bleiben wie ich bin“

 In Anlehnung an die Kinderkirche im Januar vergangenen Jahres haben wir uns in dieser Kinderkirche noch einmal mit dem „Ich“ beschäftigt.

Die heutige Geschichte erzählt von der Ente Erna, die alle Tiere auf dem Bauernhof völlig meschugge damit macht, dass sie erzählt, was man jetzt können muss oder wie man sein sollte: In Eier gehören Überraschungen, Kühe sind lila gefleckt, Schafe haben weiches Fell, usw. Das hat Erna nämlich im Fernsehen gesehen und da ist es „natürlich klar“, dass alle krampfhaft versuchen, sich zu verändern, was gar nicht so einfach ist. Schlussendlich bemerkt das gelassene Schwein, dass es vollkommener Blödsinn ist, sich wegen irgendwelcher Werbung anpassen zu wollen und nachdem alle Tiere zusammen Erna einen Streich gespielt haben, sieht auch sie ein, dass sie so bleiben will, wie sie ist.

Aber wer bin ich? Um der Antwort ein Stückchen näher zu kommen haben sich die sechs Kinder nun paarweise zusammengetan, auf eine Tapete gelegt und die Umrisse des Körpers nachgezeichnet. Und den Inhalt dann mit Farben gefüllt- was habe ich an, wie heiße ich, was mag ich gerne und was mag ich nicht, all das wurde auf die Tapete gezeichnet und geschrieben.

Zur Stärkung haben wir heißen O- Saft und Wasser getrunken und Spekulatius, Äpfel und Orangen gegessen, bevor wie uns kurz bei einer kleinen Runde fangen austobten.

Anschließend haben wir die Kinderkirche wieder im Plenum beendet, während wir im Plenum zu Beginn „Danke“ und „Lasst uns miteinander“ gesungen und gemeinsam einen Psalm und ein Gebet gesprochen hatten, musizierten wir nun zusammen zu dem „Kindermutmachlied“, beteten das Vater Unser und drückten den Segen im Kreis per Händedruck weiter; zum Abschluss sangen wir „Viele kleine Leute“ und die vier anwesenden Betreuer freuen sich, auf eine schöne Kinderkirche zurückschauen zu können. Abschließend bleibt nur noch auf eine kleine Neuerung hinzuweisen: Wer sechs Stempel in seinen Kiki- Pässen hat, kriegt ein kleines Geschenk. Klingt zwar nach purer Werbung, aber es lohnt sich sicherlich nicht nur wegen den Stempel mal vorbeizuschauen. ; ) 

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Kinderkirche am 12. Dezember 2009

„Weihnachten“

Zehn Kinder haben auch an diesem Samstag ihren Weg ins Gemeindezentrum gefunden, wo wir- in diesem Fall sechs Betreuer- zusammen mit den Kindern zwei Stunden sangen, erzählten, bastelten und beteten.

Im Plenum zu Beginn sangen wir unser fester Eingangslied „Danke“, nach einem gemeinsamen Psalm und dem Gebet auf der Rückseite des Kiki- Passes stimmten wir gemeinsam „Im Advent“ an.

In einer großen Gruppe haben wir uns dann in der Küche warmen Orangensaft, Kakao und Kinderpunsch gemacht, bevor wir es uns bei Kerzenschein, den zuvor erwärmten Getränken, Lebkuchen und Spekulatius gemütlich gemacht haben, um eine Geschichte zu hören: In dieser wurde Weihnachten aus der Sicht eines Weihnachtsbaumes erzählt, der sich zuerst voller Sehnsucht wünschte, doch auch ein Weihnachtsbaum zu werden. Nachdem er dann endlich „auserwählt“ worden ist, stellt er doch schnell fest, dass es ihm in seinem Wald besser ergangen ist- am Ende vertrocknet er erst in einer Ecke, bevor er in Stücke gehackt und verbrannt wird.

Da hat sich und natürlich die Frage gestellt: Was passiert mit euren Weihnachtsbäumen? Stellt ihr zu Weihnachten überhaupt Bäume auf, und wenn ja- hat denn vielleicht sogar jemand schon einen Baum bei sich zu Hause? Was gehört für euch noch zu Weihnachten dazu?

Auf letzte Frage war man sich nach einigem Überlegen einig: Der Adventskranz. Und aus diesem Grund haben wir- nein, keinen Adventskranz- sondern eine Kerze selbst gestaltet, jedes Kind konnte aus verschiedenfarbigen Wachsblättchen Motive für seine Kerze ausschneiden und nach Erwärmen der Motive in der Hand ließen diese sich problemlos auf der Kerze befestigen.

Im Schlussplenum haben wir dann neben dem Betens des Vater Unser und eines anderen Gebetes natürlich noch zwei Lieder gesungen: „Engel“ und „Stern über Bethlehem“

Und mit dem Weitergeben des Segens durch Händedruck endete dann auch diese besinnliche Kinderkirche.

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Bilder vom Kindertag am 6. November 2009

 

Mmmhhh ... Lecker ... die Kinderkirchen-Torte zum Kindertag

 

Auch das KiKi-Team braucht eine Stärkung

 

Alle warten auf die Geschichte von Jona

 

... und dem großen Fisch, der gebastelt wird.

 

Alle stehen schon mal ... gleich wird das Vaterunser mit Gesten gebetet

 

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Kinderkirche am 3. Oktober 2009

Bäume des Lebens

Wir geben es ja zu: Dieses Jahr haben wir es mit unseren Themen, die das Leben betreffen. Doch wenn es Herbst wird und noch einmal so richtig freundlich und warm die Sonne vom Himmel scheint, was könnte man dann besseres machen, als hinaus zu gehen?

Deshalb sind wir auch heute zu dreizehnt- zehn Kinder, drei Betreuer- nach dem ersten Plenum spazieren gegangen. Dabei sammelten wir Kastanien, Eicheln, Buckeckern, Blätter und alles mögliche andere, was man mit Bäumen und Herbst verbinden kann. Denn nachher wollten wir mit diesen Dingen Spritzbilder machen und wer wollte, konnte auch noch Kastanientierchen basteln.

Spritzbilder: Man legt Blätter, Kastanien, o.ä. auf ein Blatt Papier und spritzt mit Hilfe einer Zahnbürste Wasserfarben (und eventuell einem Sieb, der eigene Finger genügt aber auch) auf das Bild, so dass das Blatt bis auf die Stelle, die der Gegenstand belegt hatte, bunt ist.

Doch zuvor haben wir noch auf unserem kleinen Spaziergang Rindenbilder*) gemalt und zwei kleine Geschichten gehört- und kamen dann auch alle zu der Meinung, dass niemand ‚eben mal einfach so’ etwas von einem Baum oder einer anderen Pflanze abreißen darf, weil die Pflanze sonst kaputt geht, wenn jeder das macht. Und im Herbst fällt all das, was man vielleicht haben will, auf den Boden.

*) Rindenbilder: Um die Unterschiede zwischen Bäumen auf etwas andere Art und Weise betrachten zu können, hält man ein Blatt gegen die Rinde eines Baumes gepresst und malt (mit Wachsmalstiften) einfach darüber.

Wieder beim Gemeindezentrum angekommen, haben wir eine kleine ‚Baummeditation’ durchgeführt, bei der jedes Kind versuchen sollte, sich in einen Baum hineinzuversetzen, den Wind und die Sonne zu fühlen, vom Samen zum Baum zu wachsen.

Danach gab es zur Stärkung warmen Kakao und Obst, bevor wir uns an die Spritzbilder und Kastanientierchen wagten.

Und kaum hatten wir uns versehen wurde es Zeit, diese Kinderkirche wieder im Plenum zu beenden. Hatten wir zu Beginn noch „Danke“ und „Kleines Senfkorn Hoffnung“ gesungen, so sangen wir nun „Komm, bau ein Haus“ und „Der Himmel geht...“ mit Bewegungen zum Abschluss. Gebetet haben wir natürlich auch wieder, einen Psalm haben wir zusammen gesprochen, ein ‚Geburtstagskind’ hat die Kollekte eingesammelt und so können wir wieder auf eine schöne Kinderkirche zurückblicken.

Auch am ersten Samstag im November würden wir uns freuen, euch wieder zu sehen, wenn dann auch in etwas größerer Form: Die Jugendgruppen der Kirche stellen sich in der Form von zwei Workshops von elf bis sechzehn Uhr im Gemeindezentrum vor.

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Kinderkirche am 5. September 2009

„Erntedankfest“

Diesen Samstag fanden sich acht Kinder und vier Betreuer im Gemeindezentrum ein, um gemeinsam zu singen, zu beten, zu malen und zu basteln. Da das Thema der heutigen Kinderkirche das Erntedankfest war, haben wir sogar zusammen Brot gebacken und Apfelmus gekocht, was wirklich eine Menge Spaß gemacht hat. Und lecker geschmeckt hat es auch noch!

Bevor wir jedoch zu diesem Hauptteil kamen, fanden wir uns zuerst, nachdem wir, bis alle Kinder eingetroffen waren, kleine Spiele spielten, im Plenum ein. Dort zündeten wir natürlich wieder die Kerzen an, sangen gemeinsam „Danke“ und „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und beten das Gebet, welches seit Anfang des Jahres immer an dieser Stelle gebetet wird.

Dann teilten wir uns in zwei Gruppen auf, diejenigen, die Apfelmus machten, schnitten zuvor die Äpfel klein und ließen sie dann in einem Saftgemisch köcheln, die ‚Brotgruppe’ mischte und knetete den Teig, bevor sie ihn ein wenig gehen ließ.

In dieser Zeit dann haben wir die Geschichte von Frederik, der kleinen Maus, die Sonnenstrahlen und Farben und Wörter sammelt, während ihre Familie fleißig Wintervorräte zusammenträgt und sich noch(!) über den Nutzen von Frederiks Tun wundert, gelesen und besprochen.

Anschließend mussten noch Brote geformt werden, der Apfelsud wurde umgerührt und während dem letzten Warten bastelten wir Lesezeichen mit herbstlichen Motiven und malten Mandalas aus. Das Apfelmus gab es im Anschluss direkt zum Essen, das Brot bekamen die Kinder mit nach Hause.

Im Abschlussplenum beteten wir dann noch einmal zusammen, sangen „Brich mit den Hungrigen dein Brot“ und „Der Himmel geht...“, bevor wir den Segen im Kreis per Händedruck weitergegeben haben und uns für diese Kinderkirche auch schon wieder verabschiedeten.

 

Wir würden uns freuen, euch am 26. September um halb drei zum Erntedankgaben Einsammeln und anschließendem Altar Schmücken an der evangelischen Kirche begrüßen zu dürfen!

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Kinderkirche am 4. Juli 2009

„Farben des Lebens“

Drei Kinder haben am 4. Juli die Kinderkirche mit uns gefeiert. „Danke“, „Lasst uns miteinander“, „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und „Viele, kleine Leute“ waren die Lieder, die wir zusammen gesungen haben. Das Vater Unser, ein weiteres Gebet, ein gemeinsam gesprochener Psalm und der Segen haben natürlich auch nicht gefehlt. Da diese Kinderkirche die letzte vor der großen Sommerpause war, haben wir diese vor allem zum Spielen genutzt.

Doch zuvor haben wir die Geschichte vom Regenbogenfisch, der den anderen Fischen seine Schuppen nicht abgeben will und keine Freunde findet, bis er vom weisen Tintenfisch den Rat bekommt, mit den anderen zu teilen, erzählt und nachgespielt. Ein wirklich großes Lob an die drei Jungs, die sich wirklich super in die Rolle des Regenbogenfisches, des Tintenfisches und des Blauen Fisches, der den Kontakt zum Regenbogenfisch zu knüpfen versucht, eingefunden haben. Klasse gemacht!

Aber auch sehr schön waren die Staffel- und Fallschirmspiele. Und da es so heiß war, blieb auch eine kleine Wasserschlacht nicht aus. Und obwohl wir sechs Betreuer es ein wenig schade fanden, dass wir nur drei Besucher hatten, war es doch auch für uns ein schöner Nachmittag. Das Leben ist halt einfach bunt.

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Kinderkirche am 06. Juni 2009

„Wasser des Lebens“

Mit fünf Kindern- der Hessentag scheint um sich zu greifen- feierten wir in diesem Monat die Kinderkirche, die unter dem Motto „Wasser des Lebens“ stand.

Unsere Aktivitäten neben dem festen liturgischen Teil unserer Kiki – Zu Beginn sangen wir ein paar Strophen des bekannten Liedes „Danke“, beteten unser ‚festes’ Gebet (welches man auf der Rückseite des Kiki- Passes finden kann), sprachen gemeinsam einen Psalm und sangen „Kleines Senfkorn Hoffnung“; beim Endplenum sangen wir das Kindermutmachlied (wobei die Kinder Instrumente zum Spielen bekamen), ein weiteres, themenbezogenes Gebet wurde vorgelesen, das Vater Unser gemeinsam gebetet, der Segen per Händedruck weitergegeben und das letzte Lied „Viele kleine Leute...“ mit Bewegungen gesungen- drehten sich folglich also auch um dieses sehr interessante Thema; wer kennt nicht die Faszination, die Wasser in seinen verschiedensten Formen auf uns ausüben kann?

So sammelten wir am Ende des Märchens „Das Wasser des Lebens“ der Gebrüder Grimm, das erzählt wurde, erst einmal alles, was uns zum Thema Wasser einfiel. Wo begegnet es uns denn täglich, was können wir damit machen, was bewirkt Wasser? Nun, zum Beispiel lässt es Pflanzen leben, wie am Beispiel der Rose von Jericho*) beobachtet werden konnte. Zu Beginn der Kinderkirche ins Wasser gelegt, hatte sie sich am Ende zumindest schon geöffnet, das langsame Ergrünen von ihr konnte erahnt werden.

Aber Schluss mit der ganzen Theorie, jetzt wollten wir uns erst einmal kreativ austoben und zwar in Form von kleinen Blumentöpfen, die wir mit Fingerfarbe anmalten und dann mit Kresse bepflanzten. Nach dem Hände Waschen gingen wir nach oben in den bereits verdunkelten Raum, Kerzen wurden angezündet und mit leiser Musik im Hintergrund begaben wir uns auf eine Traumreise in die Tiefen des Meeres, sogar Atlantis haben wir gefunden! Bei der anschließenden Erdbeerfeldmassage konnten wir dann wieder wach werden, die sehr große Kitzligkeit bei einigen sorgte für allgemeine Belustigung.

Als Stärkung gab es diesmal Wasser-Eis für alle, kurz spielten wir noch Fallschirmspiele, bevor wir die Kinderkirche im Plenum beenden mussten, waren die zwei Stunden doch schon wieder vorbei.

*) Die Rose von Jericho ist ein eine Pflanze, die ohne Wasser wie in eine Art Totenstarre fällt und aussieht wie ein vertrocknetes, zusammengefaltetes Nadelartiges Gebilde, liegt die Rose ungefähr zwei Stunden im Wasser entfaltet sie sich und wird grün. Man kann sie immer und immer wieder benutzen, angeblich soll sie von der Jungfrau mit ewigem Leben gesegnet worden sein; Seefahrer brachten die Rose damals mit nach Europa.

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Kinderkirche am 2. Mai 2009

"Himmelfahrt und der Geburtstag der Kirche"

Auch am Samstag nach dem Maifeiertag gestalteten sieben ehrenamtliche Mitarbeiter und Pfarrer Hermann Wolf eine Kinderkirche, wie gewohnt von halb drei bis halb fünf. Begonnen wurde bis alle Kinder eintrudelten mit einem kleinen Spiel 'für zwischendurch', dann sangen wir nach der Begrüßung „Danke für diesen guten Morgen“- die zwei Kerzen waren vorher von zwei Kindern angesteckt worden-, beteten „Lieber Gott, ich bin noch klein...“ und sprachen einen Psalm gemeinsam.

Als zweites Lied im Plenum wurde „Lasst uns miteinander“ gesungen, danach ging es in die Kleingruppen, diesmal mit drei 'Großen' und acht 'Kleinen', wo es um Himmelfahrt ging. Erstaunlicherweise wusste so gut wie kein Kind damit etwas anzufangen, doch nachdem bei den 'Kleineren' die Geschichte mit Fingerpuppen nachgespielt worden war, die 'Großen' sie erzählt bekamen und sie anschließend schauspielerisch in einer kleinen Szene darstellten und auch den Jüngeren vorführten, schienen alle verstanden zu haben, worum es ging. Kreativ wurde dazu ein Arbeitsblatt, auf dem Jesu mit seinen Jüngern auf einem Berg zu sehen ist, ausgemalt, eine verschiebbare Wolke kann Jesu verdecken.

Zum zweiten Thema „Der Geburtstag der Kirche“ oder bekannter als Pfingsten, wurde allen Kindern in einem kleinen Rollenspiel von Seiten der Betreuer erklärt, was Pfingsten ist und bedeutet, und warum es ohne Pfingsten all die tollen Feste, zu denen es Geschenke gibt, nicht gäbe. In den Kleingruppen wurde dann jeweils eine Taube inmitten von Flammen bemalt, ausgeschnitten, gefaltet und zusammen geklebt, so dass ein für 'Papierkunstwerke' doch recht lebendiges Feuer zur Erinnerung an den Heiligen Geist entstand.

Wer damit fertig war, hat bei ein paar Fallschirmspiele draußen auf dem Hof mitgespielt. Im abschließenden Plenum wurde dann erneut gesungen, diesmal „Gott gab uns Atem“ und am Ende „Der Himmel geht über allen auf“- wobei wir uns hierbei an den Händen nahmen, im Kreis oder in den Kreis hinein liefen-, gebetet wurde das Vater Unser, ein weiteres Gebet und natürlich nahm auch jedes Kind den Segen, der durch Händedrücken weitergegeben wird, mit nach Hause, nachdem es seinen mit einem neuen Stempel versehenen Kinderkirche- Pass, der zu Beginn abgegeben werden konnte, abgeholt hatte.

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Kinderkirche am 4. April 2009

„Die letzten Stationen im Leben Jesu“

„Danke für diesen guten Morgen“ hieß es zu Beginn der Kinderkirche am 4. April wieder in diesmal recht großer Runde von 13 Kindern und 5 Betreuern. Heute blieben wir Mal wieder in der großen Gruppe zusammen, um in verschiedenen Räumen verschiedene Stationen im Leben und Sterben Jesu zu durchlaufen – natürlich erst, nachdem wir unseren liturgischen ersten Teil mit der Begrüßung, Geburtstagkinder erfragen, den Liedern „Danke für diesen guten Morgen“ und „Eines Tages kam einer“, einem gemeinsam gesprochenem Psalm und dem Gebet „Lieber Gott, ich bin noch klein...“ abgeschlossen hatten.

Nachdem jede Station thematisch abgeschlossen war, wurde ein kleines Gebet vorgetragen, dann sangen wir entweder „Das wünsche ich sehr...“ mit Bewegungen oder „Gott gab uns Atem“.

Als die erste von insgesamt sechs ‚Szenen’ aus Jesu leben, hatten die Betreuer den Einzug desselben in Jerusalem gewählt, durch Seile wurde ein Weg markiert und eine gebastelte Krone wurde auf diesen Weg gestellt; nachdem ein wenig über den Einzug geredet wurde, verriet uns jedes Kind seine Gedanken über das, was einen guten König- schließlich wurde auch Jesu damals als eine Art König gefeiert- ausmacht. Zum Beispiel war es für Viele wichtig, dass ein guter König den Armen Geld gibt und gerecht ist, niemand sollte hungern müssen. Auch Spielzeug für alle Kinder war wichtig, wir sahen also schnell, dass viel Verantwortung auf den Schultern eines Königs liegt.

Nun machten wir eine Art Zeitsprung zum ‚Letzten Abendmahl’, die Sitzgruppe im Foyer bot den idealen Ort den Kindern zu erzählen, was sich damals ereignete und dann im Anschluss mit ihnen selbst ein Abendmahl zu inszenieren. Fladenbrot, das dabei von einem Kind zum nächsten gereicht wurde, wurde mit den Worten „Christi Leib für dich gegeben“ weitergegeben; in Gläsern ausgeschenkter Traubensaft wurde von den Betreuern an die Kinder mit den Worten „Christ Blut für dich vergossen“ weitergereicht.

Die dritte Station führte uns in den Garten unter den Kirschbaum, die Kinder errieten richtig, dass es nun um den Aufenthalt Jesu im Garten Gethsemane ging und wussten auch einiges über die damaligen Ereignisse an diesem Ort. Nachdem eine kurze Geschichte dazu vorgelesen worden war, wurde mit den Kindern darüber gesprochen, wie die Beteiligten sich damals gefühlt haben müssen, Einsamkeit, Reue, Angst waren nur einige der Gefühle, die sich jeder gut vorstellen konnte.

Der weitere Weg Jesu führte uns zu seinem Kreuzweg, auf dem er Simon von Kyrene traf, jemand, der ihn bei seinen wohl schwersten Schritten half und die Last, die Jesu tragen musste, mit ihm teilte. Als Zeichen für die Hilfe Simons malten wir unsere Hände auf Papier und legten diese in die Mitte, so dass wir ganz viele helfende Hände sahen, die gemeinsam stark sein können. Weiterhin banden wir mit Kordel je zwei dünne Äste zu einem Kreuz zusammen, sowohl die Hände als auch das Kreuz konnte dann von jedem Kind mit nach Hause gekommen werden.

Doch bevor es nach Hause ging, musste die Geschichte Jesu zu Ende erzählt werden. Bei der fünften Station im obersten Raum des Gemeindezentrums ging es hierbei um die Kreuzigung Jesu, drei Kreuze und Kerze symbolisierten Jesu und die zwei Verbrecher, die mit ihm auf dem Berg Golgatha starben, wobei die Kerzen als Zeichen für das Leben schlussendlich gelöscht werden mussten. Jesu war gestorben und wurde in eine Höhle begraben, mit einem Stein verdeutlichten wir, dass er nun in seinem Grabe lag.

Glücklicherweise musste unsere Kinderkirche nicht mit dem Tod enden, denn immerhin war Jesu ja auferstanden! Bei der sechsten Station im großen Saal also fanden drei Frauen, von uns durch Handpüppchen ‚lebendig’ gemacht, nur noch den Stein vor, nicht mehr aber Jesu. Welch große Verwunderung damals geherrscht haben, welch Freude wieder erwacht ist, als ein Engel von der Auferstehung verkündete.

Und zu unserer großen Verwundern war die Zeit schneller gewesen, als wir dachten, weshalb das Schlussplenum sich auf das Vater Unser, den Segen und ein Abschlusslied „Der Himmel geht über allen auf“ beschränkte, danach wurden alle mit einem Stempel in ihren KiKi- Pass „entlassen“. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir euch das nächste Mal wieder sehen!

Herzlich bedanken wollen wir uns für die musikalische Begleitung von Regina Hüttig, die mit ihrem Akkordeon für eine wunderbare Atmosphäre beim Singen an den einzelnen Stationen sorgte.

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Kinderkirche am 7.März 2009


„Was bei den Menschen unmöglich ist,
das ist bei Gott möglich“

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“- Die Jahreslosung von 2009 übertrugen wir in dieser Kinderkirche auf unsere ‚Lebenswirklichkeit’ und fragten uns, wo unsere Grenzen liegen, wie wir mit ihnen umgehen sollten und wie wir sie verschieben und in Gemeinschaft überwinden können. Als biblischer Bezug diente uns dafür die Geschichte von Jesus und dem Gelähmten.

Nachdem wir den Schubiduatanz tanzten, bevor es mit der Begrüßung „offiziell“ losging, sangen wir zusammen „Danke“ und „Kleines Senfkorn Hoffnung“, sprachen einen Psalm und beteten; ein Geburtstagskind sammelte natürlich wieder die Kollekte beim zweiten Lied ein.

Der weitere Ablauf der Kinderkirche wurde danach erklärt, heute teilten wir die sieben Kinder und fünf Betreuer nicht in Gruppen ein, sondern wir blieben im Plenum und begannen mit der ersten von vier ‚Stationen’, die wir uns vorgenommen hatten zu bearbeiten.

Unter dem Motto „Grenzen wahrnehmen“ wurde als Erzählimpuls ein Bild von Jesus und dem Gelähmten in die Mitte gelegt und die Kinder erarbeiteten, wie der Gelähmte sich fühlt, was er kann und was nicht, wie er damit umgeht und wie ihm geholfen wird. Auf die Welt der Kinder bezogen wurde erfragt, was sie vielleicht noch nicht können (z.B. Schreiben, Lesen bei den jüngeren Kindern).

Bei der zweiten Station „Grenzen akzeptieren“ wurde jetzt noch einmal durch vier ‚Übungen’/’Spiele’ aufgegriffen, was für viele nicht möglich war. Es ist nun einmal koordinativ schwer, eine Hand über dem Bauch kreisen zu lassen und mit der anderen leicht auf den Kopf zu hauen, wie es ebenso eine Herausforderung darstellt, sich auf ein Bein zu stellen und dann die Augen zu schließen. Ebenso muss man manchmal bestimmte Kniffe kennen, wenn man mit verschränkten Händen seine Nase fasst und die Hände danach wieder ‚einfach so’ entzweien können will und einen Parcour- der im Hintergrund während der erste Station aufgebaut worden war- mit verbundenen Augen zu durchqueren gelingt auch nur mit fremder Hilfe. Aber was wäre denn, wenn ich etwas mache, was ich noch nicht darf oder kann? Was wäre denn, wenn ich zum Beispiel abends so lange aufbleiben würde, wie ich wollte? Am nächsten Morgen wäre ich müde und würde vielleicht schlecht gelaunt sein. Also haben Grenzen ihren eigenen Nutzen und Sinn. Manchmal können sie aber auch mehr als lästig sein...

Wie gut, dass sich manche Grenzen auch verschieben lassen, wenn entsprechend genug dafür geübt wird oder man gezeigt bekommt, wie sich etwas lösen lässt. Um dies den Kindern spielerisch näher zu bringen, spielten wir nun „Das verrückte Labyrinth“, ein Brettspiel, bei dem man durch Verschieben der Labyrinthmauern versucht, so schnell wie möglich die angegebenen Punkte zu erreichen, um so zu gewinnen. Dadurch, dass die Mitspieler aber immer irgendwo anders hinwollen und die Mauern auch ganz anders verrücken, als man es sich wünscht, brauch man doch einiges an Ausdauer, um sein Ziel zu erreichen.

Bei unserer vierten Station „Grenzen überwinden“ verschoben wir jetzt gemeinsam als Gruppe Grenzen und überwanden diese. Dafür wurde einmal ein „Sitzkissenrennen“ gemacht; auf Kissen (wobei es natürlich mehr Kinder als Kissen gab, so dass sich alle umeinander kümmern mussten und das Ganze eine Herausforderung wurde) sollte ein bestimmter Punkt erreicht werden, unterwegs sollte niemand verloren gehen und auch das Heruntersteigen von den Kissen war verboten. Schritt für Schritt mussten also die hinteren Kissen immer wieder nach vorne geschafft werden, alle mussten dabei auf den verbliebenen Kissen bleiben, bevor sie nachrücken konnten, das nächste Kissen musste von hinten nach vorne durchgereicht werden, etc.

Beim Dreibeinrennen und Überqueren des Parcours mit Luftballon (zwischen die Stirn zweier Kinder geklemmt, durfte dieser nicht verloren werden, während der Parcours durchlaufen wurde) war die Teamarbeit gefragt und wenn in einem geschlossenen Kreis(alle nahmen sich bei der Hand, der Hullahupp- Reifen wurde dabei ‚zwischen’ zwei Armen eingeschlossen) ein Hullahuppreifen einmal um den Kreis befördert werden sollte, musste jeder genau auf seinen Nebenmann eingehen, so dass es auch wirklich gelang, den Reifen umherwandern zu lassen.
Doch die Zeit in dieser Kiki verging viel zu schnell, so dass wir jetzt auch schon nach einem weiteren Lied(„Friedensnetz“), einem Gebet, dem Vater Unser und dem Segen die Kinderkirche beenden mussten. Nach dem letzten Lied „Viele kleine Leute“, das wir mit Bewegungen sangen, wurden die Kinder mit einem Stempel in ihren Kiki- Pass verabschiedet.

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Kinderkirche am 7. Februar 2009

"Arche Noah- Verantwortung gegenüber Tieren"

Das Thema, mit dem wir uns heute, am siebten Februar, beschäftigen wollen, ist „Arche Noah und Verantwortung gegenüber Tieren“. Zu Anfang spielten wir Fallschirmspiele, bis alle eingetroffen waren.

Mit „Danke für diesen guten Morgen“ begannen wir dann sogleich den Kindergottesdienst, beteten, sprachen gemeinsam einen Psalm und während wir „Der Himmel geht über allen auf“ sangen, wurde die Kollekte von einem Geburtstagskind eingesammelt. Allerdings spielten wir heute nach dem ersten Lied ein Tier- Memory, bei dem sich je zwei Kinder, die zuvor das gleiche Tier gezogen hatten, durch das Nachahmen von den jeweiligen Tiergeräuschen finden mussten.

Nun teilten wir uns in die zwei Kleingruppen Kleine und Große auf, wobei die Kleinen mit sechs Kindern doppelt so viele waren, wie die Großen.

Die Geschichte von Noah und seiner Arche wurde jetzt parallel mit Hilfe der Kinder erzählt, im Anschluss daran bastelten wir zusammen (siehe Foto - kommt noch!). Anschließend sprachen wir mit den Kindern über ihre Haustiere, wie sie sich um diese kümmerten und welche Tiere man doch noch gerne hätte. Am Ende der Gruppeneinheiten malte dann jedes Kind noch sein Lieblingstier aus, welches mit denen der anderen auf ein von den Betreuern im Voraus gefertigtes Schiff geklebt wurde. Nach einer kleinen Stärkung - Gummitiere und Wasser bzw. Apfelsaft - trafen sich die neun Kinder, zwei Konfirmanden und fünf Betreuer wieder im Plenum, wo der zweite Teil der Liturgie stattfand.

Jetzt sangen wir „Herr, wir bitten komm und segne uns“ und beteten ein Gebet und das Vater Unser. Mit „Du hast uns deine Welt geschenkt“ neigte auch diese Kinderkirche sich ihrem Ende zu, der Segen wurde noch gesprochen und dann bekamen alle Anwesenden einen Stempel in ihren Kiki- Pass.

Den Kinderkirche- Pass gibt es seit dem Januar diesen Jahres, auf der Vorderseite ist Platz für ein Bild, den Namen und das Geburtsdatum, innen sind Felder für Stempel und auf der Rückseite findet ihr ein Gebet, das wir jetzt immer im ersten liturgischen Teil zusammen sprechen wollen.

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Kinderkirche am 10. Januar 2009

„Ich bin ich“

In der ersten Kinderkirche im neuen Jahr trafen wir uns am 10. Januar um halb drei im Gemeindezentrum, dieses Mal begannen wir mit einem Spiel. Das Spiel hieß „Komm mit oder lauf weg“, bei dem man sich einen Platz ergattern muss. Nachdem wir das „Danke für diesen guten Morgen“ gesungen hatten, sprachen wir gemeinsam einen Psalm, beteten und sangen ein weiteres Lied („Gott gab uns Atem“), bevor wir uns in die bewährten Gruppen- „Kleine“ und „Große“ - mit je drei Kindern - aufteilten.

Einmal „ganz ohne biblischen Bezug“ wurde den Jüngeren die Geschichte „Ich will so bleiben wie ich bin“ vorgelesen, in der es um verschiedene Tiere geht, die versuchen den Trends aus dem Fernsehen nachzueifern und sich dabei mehr als lächerlich machen, bis sie schließlich bemerken, dass sie so wie sie sind, am besten sind und sich wohl fühlen können. Und da auch Kinder einzigartig sind, haben wir im Anschluss an die Geschichte Schattenbilder hergestellt. Dazu setzten sich die Kinder auf einen Stuhl und der Schatten der Profilseite wurde von einer Lampe auf ein buntes Blatt geworfen. Dieser Schatten wurde nachgemalt und fertig war das Schattenbild.

Zur Stärkung gab es anschließend daran wie immer eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken, danach wurden mit den „Kleinen“ noch mit dem Fallschirm Spiele gespielt. Unsere Älteren bekamen währenddessen die Geschichte „Das kleine ich bin ich“ zu hören, dass von einem Wesen erzählt, dass weder Pferd, noch Kuh noch Fisch noch Vogel noch Hund ist und sich verzweifelt auf die Suche nach seinem wahren „Ich“ begibt, bis es verwundert bemerkt, dass es einfach es selbst ist, einfach ein ‚Ich bin ich’. Jetzt haben wir zusammen das von den Betreuern schon vorgenähte "Ich bin Ich" angemalt und anschließend Steckbriefe erstellt. Denn nun wollte auch jeder wissen: Wer bin ich denn überhaupt? Zusätzlich dazu haben die Älteren ebenfalls noch Schattenbilder angefertigt, die Stärkung durch Gemüse und Wasser wurde zwischen all dem verzehrt. Im Plenum beteten wir noch einmal zusammen das „Vater Unser“ und ein weiteres Gebet, außerdem sangen wir das Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“ mit instrumentaler Begleitung der Kinder und zum Abschluss das sehr beliebte Lied „Viele kleine Leute“, natürlich mit unseren Bewegungen.

Neu eingeführt wurde in dieser Kinderkirche am Ende der „Kiki- Pass“, den jedes Kind ab sofort samstags im Kindergottesdienst erhält. Jedes Mal wenn ihr zu uns kommt, erhaltet ihr einen Stempel in diesen „Kiki- Pass“ und wer weiß, vielleicht erwartet euch irgendwann auch einmal eine kleine Überraschung.

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Kinderkirche am 13. Dezember 2008

"Warten"

Auch in der Adventszeit trafen wir uns wieder, um mit acht Kindern den Kindergottesdienst zu feiern. Mit den Liedern „Im Advent“, „Licht der Liebe“ und im zweiten liturgischen Teil mit „Der Engel“ und „Stern über Bethlehem“ stimmten wir uns auf das Thema ein bzw. ließen es ausklingen. Natürlich fehlten auch das Vater Unser, zwei weitere Gebete und ein Psalm nicht, doch besonders zu erwähnen ist dieses Mal die Kleingruppenarbeit, in der bei den Kleinen mit drei Kindern die Themen Warten auf Weihnachten /Wünsche und bei den Großen das Thema Warten auf Jesus besprochen wurde.

Um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, verdunkelten wir die zwei Räume und gruppierten Decken und Kissen im Kreis um Kerzen, die wir dann anzündeten. Nun wurde mit den Kleinen kurz erarbeitet, was Weihnachten überhaupt ist, bevor die Geschichte von Martin, der sein Geschenk schon vor Weihnachten heiß ersehnt und von seiner Mutter jeden Adventssonntag Tipps bekommt, erzählt wurde. Anschließend wurden Weihnachtssterne und Christbaumschmuck gebastelt.

Den größeren Kindern wurde die Geschichte vom alten Schuster Marty vorgelesen, wobei die Kinder wirklich toll zuhörten und etwas für sich mitnehmen konnten, bevor wir mit ihnen Krippen mit Pappfiguren, die auf Transparentpapier geklebt wurden, bastelten.

Das gemeinsame Essen war diesmal in den Kleingruppen. Es wurde in die Geschichten integriert.

Im Plenum sangen wir dann heute, da wir überraschenderweise noch Zeit übrig hatten, ein fünftes Lied, welches die Kinder wünschen durften.

So klangen die zwei Stunden mit dem Lied „Laudato Si“ aus.

Besondererweise wurden wir an diesem Samstag von gleich acht Konfirmanden begleitet, die sich über die Arbeit in der Kinderkirche informierten und bei uns ihr Gemeindepraktikum machten.

Die Geschichte vom alten Schuster Marty

Der alte Schuster Martyn hört eines Nachts im Schlaf, nachdem er am Abend zuvor in der Bibel gelesen hatte, jemanden flüstern, dass er am nächsten Tag komme. Deshalb beobachtet er die an seinem Fenster vorbeilaufenden Menschen umso genauer. Dabei sieht er seinen Nachbarn eine Pause vom Schnee Schippen machen und lädt ihn zum Tee ein. Martyn erzählt, er erwarte insgeheim Christus, auch wenn er selbst nicht daran glaube, dass jener vorbeikomme.

Nachdem der Nachbar geht, fällt Martyn kurz darauf eine arme Frau mit einem Kind auf, welche kaum etwas zum Anziehen für sich und das Kind hat. Sie bekommen von Martyn eine alte Jacke und etwas zu Essen.

Am Abend bemerkt der Schuster dann Schatten in einer Ecke seines Zimmers, der Nachbar und die Frau erscheinen und verkünden ihm, dass sie Jesus gewesen seien.

Zufrieden mit sich kann Martyn beruhigt einschlafen, hat er doch nicht gewusst, dass er den Herren empfing und seine Nächsten dennoch christlich behandelt.

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Kinderkirche am 1. November 2008

„Martin Luther“

 

„Lasst uns miteinander“ wieder den Kindergottesdienst feiern, hieß es am Samstag, den ersten November, um 14 Uhr 30 Uhr gleich in dem ersten Lied, das wir sangen. Mit 15 Kindern sprachen wir einen Psalm, sangen ein weiteres Lied „Friedensnetz“ und beteten, bevor wir uns in zwei altersgetrennte Gruppen aufteilten, um mehr über Martin Luther und die Reformation zu erfahren.

 Denn so richtig wussten die meisten doch nicht, wer dieser Luther überhaupt war und weshalb er so wichtig für uns ist. Und das, obwohl am Tag zuvor noch der Reformationstag gefeiert worden war.

Ein sehr kompliziertes Thema, das wir den Kindern durch eine Art erzählten Lebenslauf  näher zu bringen versuchten.

Im Anschluss an das Basteln einer „Lutherrose“ stärkten wir uns erst einmal mit Spekulatius, Wasser und Traubensaft, bevor wir Betreuer drei kleine Szenen aus Luthers Leben und seiner Zeit – das ‚Gewittererlebnis’, ‚Tetzel betreibt Ablasshandel’ und ‚Martin Luther’s 95 Thesen sorgen für Aufregung’ - in einem Rollenspiel darstellten und so den Kindern das Erzählte verdeutlichen wollten. Die Kinder imitierten hierbei das Gewitter.

Im abschließenden zweiten Teil des Gottesdienstes beteten wir miteinander und sangen „Der Engel“ und das „Vater Unser“, um mit dem Segen abzuschließen, so dass am Ende hoffentlich alle etwas mit nach Hause nehmen konnten.

 Martin Luthers Leben

Martin Luther lebte von 1483- 1546, in einer Zeit, in der das Gottesbild das von einem bestrafenden Gott war. Wer Sünden beging, der würde von Gott für seine Fehler zur Rechenschaft gezogen. So hatten die Menschen Angst davor ihr Leben „falsch“ zu leben und Gott zu verärgern. Diese Angst nutzte die Kirche aus und verkaufte so genannte Ablassbriefe, welche die Leute oder auch schon verstorbene Verwandte angeblich von Sünden befreien sollten, damit sie nicht im Fegefeuer landen .

Auch Martin Luther beschäftigte sich mit der Angst vor Gott, denn auch ihm ging es nicht anders als seinen Mitmenschen. Doch der entscheidende Unterschied war, dass Luther es nicht so recht glauben wollte.

Zunächst studierte Luther auf Wunsch seiner Eltern Jura, aber es heißt, dass Martin Luther ein Gewitter nur knapp überlebt habe und deshalb ins Kloster ging, um Gott, der ihn aus diesem Gewitter rettete, dienen zu können. Dort wurde er dann bald Priester. Bei einem intensiven Bibelstudium stieß Martin Luther dabei auf einen Paulus- Brief, in dem stand, dass Gott alle Menschen liebte, auch wenn sie sündigten, solange sie dies nur bereuen.

Luthers Einstellung zu Gott änderte sich nun grundlegend, und er begann seine Meinung öffentlich zu vertreten. Anfangs hängte er seine 95 Thesen, in denen er die Missstände in der Kirche anprangerte, an das Wittenberger Kirchtor, dann schrieb er auch selbst Bücher, deren Inhalte er auch vor dem Wormser Reichstag nicht zurückrief. Allen war klar, dass er in ernsthafter Gefahr schwebte, Luther hatte für den Hin- und Rückweg zum Reichstag freies Geleit, doch danach würde er als „vogelfrei“ erklärt werden, die Reichsacht wurde über ihn verhängt.

Friedrich der Weise allerdings ‚entführte’ Luther, bevor diesem etwas geschehen konnte, und Luther lebte viele Jahre lang auf der Wartburg als Junker Jörg und übersetzte die Bibel.

Somit schuf er die Grundlage dafür, dass jeder die Bibel verstehen und selber auslegen konnte.

Martin Luther gilt als der Begründer der evangelischen Kirche.

 

Die Lutherrose ist ein Symbol Luthers, welches er verwendete, um Briefe zu versiegeln.

Der äußere goldene Kreis steht hierbei für Gott, dessen Liebe keinen Anfang und kein Ende hat.

Der blaue Ring weist auf den Himmel hin, der die Erde umspannt, so dass Gott uns immer nahe ist.

Weiß ist die Farbe der Engel, weshalb die Rose weiß ist.

Das rote Herz steht für meine eigenen Gedanken und Gefühle.

Das schwarze Kreuz erinnert uns daran, dass Jesus aus Liebe zu uns am Kreuz für uns starb.

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Kinderkirche am 4. Oktober 2008

„Thema Familie“

Ob „Danke für diesen guten Morgen“, „Viele kleine Leute“, „Herr, deine Liebe“ oder „Das Kindermutmachlied“, in dieser Kinderkirche (KiKi) am 4. Oktober haben wir diese ganz unterschiedlichen Lieder gesungen. Kein Wunder, war unser Thema doch die Familie. Und nirgendwo sonst findet man so viele Unterschiede wie eben dort.

Nach dem ersten liturgischen Teil, in dem wir die zwei erstgenannten Lieder sangen und gemeinsam einen Psalm sprachen, teilten wir uns auch nicht wie üblich , in Kleingruppen auf, sondern wir blieben in der ‚großen’ Gruppe.

Wir hatten etwas Besonderes vor: Wir sahen die leicht abgewandelte alttestamentlichen Geschichte von „Ruth“ in einer Theaterversion des KiKi-Teams1) auf Video. Abschließend wurden Fragen zum Film geklärt und mit Hilfe der Kinder der Inhalt der Geschichte kurz zusammengefasst.

Infolge einer Hungersnot ging Naomi mit ihrer Familie von Hessen nach Bayern, wo kurz danach Naomis Mann starb. Ihre beiden Söhne fanden Ehefrauen, starben aber auch kurz darauf. Nach einiger Zeit ging Naomi mit ihrer einen Schwiegertochter Ruth zurück nach Hessen, wo Ruth ihren neuen Mann Boas kennen lernte. So lebten sie glücklich beisammen.

Als kleine Stärkung gab es dann Salzstangen und entweder Wasser oder Traubensaft, bevor wir uns näher mit den jeweils eigenen Familien beschäftigten:
- Wer ist die Mutter von meiner Mama?
- Wer ist überhaupt mein Onkel?

Zusammen haben wir dann für jedes Kind einen Stammbaum erstellt, wobei jeder einen auf ein DIN A3 gedruckten Baum bekam, auf den Blätter mit Namen und manchmal sogar mit Geburtsdatum geklebt werden mussten.

Und ehe wir uns versahen, war es schon wieder Zeit die KiKi mit dem "Kindermutmachlied", einem Gebet, dem Vater Unser und dem Segen abzuschließen.

1) Zum Erntedankfest führen die KiKi- Betreuer normalerweise ein biblische Geschichte bezogen auf aktuelle Themen als Theaterstück auf. „Ruth- Zu Gast bei Freunden“ entstand im Jahr 2006.

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