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Miteinander ins Gespräch kommen
Ideen austauschen - Sorgen teilen
Über den Glauben sprechen

  •  "Kirche im Gespräch"
     ein biblisch-theologischer Gesprächsabend

Am ersten Mittwoch im Monat
von 19:30-21:00 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
Leitung: Pfarrer Henning Schröder

Bitte rufen Sie im Evangelischen Gemeindebüro an, wenn Sie zum Gesprächsabend mit dem Bus abgeholt werden möchten.

Themen, die bewegen
Kirche im Gespräch in Rodenbach am 2. Mai

Der evangelische Gesprächskreis hatte, unter Leitung von Pfarrer Henning Schröder, zum zweiten Mal Diakoniepfarrer Bernd Laukel zu Gast, diesmal zum Thema „Diakonie heute: Leben verstehen, Wege zeigen, Handeln stärken!“.

Laukel erzählte von den Beratungsangeboten des Diakonischen Werkes Hanau. Er versuchte klarzumachen, dass Menschen, die anderen als Berater Wegweiser sind, keine Befehle geben. Was der Hilfesuchende nach einer Beratung tut, entscheidet er für sich selbst in eigener Verantwortung.

Die Gesprächsteilnehmer fragten nach dem Unterschied zwischen Gemeinde- und überregionaler Diakonie. Die überregionale Diakonie handele, so Pfarrer Laukel, in Vertretung der Gemeinden. Spezialisten betreiben überregional Sucht-, Schulden-, Sozial- und Migrationsberatung und psychologische Beratung

An Pfarrer Laukel wurde die Frage gestellt: „Was ist mit denen, die ehrenamtlich arbeiten? Können die nicht auch aus ihrer Lebenserfahrung heraus beratend tätig sein?“ Laukel betonte, dass ihm die ehrenamtliche Arbeit in den Gemeinden unentbehrlich sei, da war er mit den Gesprächsteilnehmern einer Meinung, manchmal sei aber bei Hilfesuchenden gerade die professionelle Distanz des Beraters von Nutzen.

Der Gesprächskreis lädt zum nächsten öffentlichen Treffen ein am Mittwoch, 2. Mai, um 19.30 Uhr in das Evangelische Gemeindehaus Niederrodenbach, Buchbergstraße 6. Dann wird Pfarrer Dr. Ohly aus Nidderau-Ostheim als Gesprächspartner zu Gast sein. Er wird versuchen, auf religionsphilosophischem Wege eine Antwort zu finden auf die Frage „Was kommt nach dem Tod?“

Busfahrt am Dienstag, 3. Juli
Auf den Spuren von Martin Luther in Worms

Auf Initiative der Gruppe der offenen Veranstaltung „Kirche im Gespräch“ findet am Dienstag, 3. Juli, eine Busfahrt mit der Firma Dietz statt, Abfahrt 8.30 Uhr von Rodenbach. Die genauen Abfahrtsorte werden noch bekanntgegeben und richten sich nach den Anmeldungen. In Worms werden wir an einer fachkundigen anderthalbstündigen Stadtführung zum Thema „Luther und die Reformation“ teilnehmen, anschließend gemeinsam in einem Restaurant zu Mittag essen und danach Zeit zur eigenen Verfügung in Worms haben. Rückkehr in Rodenbach ist gegen 18 Uhr vorgesehen. Kosten: 15 Euro pro Person. Anmeldungen bei Pfarrer Schröder, Tel. 06184 50283, henning.schroeder@ekro.de.

 

Kirche im Gespräch in Rodenbach
„Die Klagemauer in Jerusalem: Ihre Bedeutung als religiöses Symbol und Heiligtum für die Juden.“

Dekan Dr. Martin Lückhoff war Gast bei der vorigen Veranstaltung von „Kirche im Gespräch“ unter Leitung von Pfarrer Henning Schröder. Das Thema war: „Die Klagemauer in Jerusalem: Ihre Bedeutung als religiöses Symbol und Heiligtum für die Juden.“ Dekan Dr. Lückhoff lebte vor ein paar Jahren ein Jahr lang als evangelischer Pfarrer in Jerusalem und erzählte davon, als ob’s gestern gewesen wäre. Lichtbilder unterstützten seinen Vortrag.

Die Klagemauer, die übrigens nur in Deutschland so heißt, ist die sogenannte „Western Wall“, die aus gewaltigen bis zu zwölf Meter langen und vielen Tonnen schweren Steinquadern bestehende westliche Abgrenzung des Jerusalemer Tempelbezirks (mit dem Felsendom darin). Bis 1967 war sie ziemlich zugebaut, es wurde zwar an ihr gebetet, aber das geschah an vielen Orten.

Erst 1967, mit dem israelischen Sieg im sogenannten Sechstagekrieg, wurde der 1947 gegründete Staat Israel zu dem, was die Juden immer erträumt hatten, zur Heimat des immer wieder vertriebenen und verfolgten Volkes Israel. Noch 1898, als Kaiser Wilhelm II. Jerusalem besuchte, gab es dort fast nur Araber. Symbol für das gewonnene Land war ab 1967 die Western Wall, erobert von der israelischen Armee unter General Moshe Dajan und trotzdem kein Ort des bloßen Triumphs. Sie ist jetzt Israels wichtigste Gebetsstätte, und Gebet ist ja nicht nur Bitte und Dank, sondern auch Wehklage. Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass gerade die Deutschen von der Klagemauer sprechen.

Pfarrer Schröder regte an, den Blick auszuweiten. Wäre es nicht schön, wenn alle Völker und Religionen solche Symbole hätten, an denen gebetet wird, Gebete der Trauer über das Gewesene, des Danks für die verheißene und vielleicht schon wiedergefundene Geborgenheit und der Bitte, uns allen die Kraft zu geben, zu tun, was zu tun ist. Auch die letzten Stücke der Berliner Mauer sind kleine Klagemauern. Und wie wär’s, wenn die Western Wall zur Welt-Klagemauer würde?

Pfarrer Schröder lädt zum nächsten Abend von „Kirche im Gespräch“ ein am Mittwoch, 11. Januar, um 19.30 Uhr in das Evangelische Gemeindezentrum Rodenbach-Niederrodenbach, Buchbergstraße 6. Dann wird das Jahresprogramm 2012 geplant. Wünsche von Themen, die interessieren und über die Menschen miteinander ins Gespräch kommen wollen, sind willkommen.

 

  •  Frauengesprächskreis

14-täglich donnerstags um 9:30 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
Leitung: Frau Ute Philipp
Termine siehe unter Frauenhilfe
 

  •  Diakonie-Café

Die Mitarbeitenden der Diakoniestation laden etwa vier Mal im Jahr zu einem gemütlichen Beisammensein ins Angehörigen-Café ein.  Weitere Informationen erhalten Sie auf www.diakonie-rodenbach.de