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  •  "Kirche im Gespräch"
     ein biblisch-theologischer Gesprächsabend

Am ersten Mittwoch im Monat
von 19:30-21:00 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
Leitung: Pfarrer Henning Schröder

Bitte rufen Sie im Evangelischen Gemeindebüro an, wenn Sie zum Gesprächsabend mit dem Bus abgeholt werden möchten.

Kirche im Gespräch in Rodenbach
„Die Klagemauer in Jerusalem: Ihre Bedeutung als religiöses Symbol und Heiligtum für die Juden.“

Dekan Dr. Martin Lückhoff war Gast bei der vorigen Veranstaltung von „Kirche im Gespräch“ unter Leitung von Pfarrer Henning Schröder. Das Thema war: „Die Klagemauer in Jerusalem: Ihre Bedeutung als religiöses Symbol und Heiligtum für die Juden.“ Dekan Dr. Lückhoff lebte vor ein paar Jahren ein Jahr lang als evangelischer Pfarrer in Jerusalem und erzählte davon, als ob’s gestern gewesen wäre. Lichtbilder unterstützten seinen Vortrag.

Die Klagemauer, die übrigens nur in Deutschland so heißt, ist die sogenannte „Western Wall“, die aus gewaltigen bis zu zwölf Meter langen und vielen Tonnen schweren Steinquadern bestehende westliche Abgrenzung des Jerusalemer Tempelbezirks (mit dem Felsendom darin). Bis 1967 war sie ziemlich zugebaut, es wurde zwar an ihr gebetet, aber das geschah an vielen Orten.

Erst 1967, mit dem israelischen Sieg im sogenannten Sechstagekrieg, wurde der 1947 gegründete Staat Israel zu dem, was die Juden immer erträumt hatten, zur Heimat des immer wieder vertriebenen und verfolgten Volkes Israel. Noch 1898, als Kaiser Wilhelm II. Jerusalem besuchte, gab es dort fast nur Araber. Symbol für das gewonnene Land war ab 1967 die Western Wall, erobert von der israelischen Armee unter General Moshe Dajan und trotzdem kein Ort des bloßen Triumphs. Sie ist jetzt Israels wichtigste Gebetsstätte, und Gebet ist ja nicht nur Bitte und Dank, sondern auch Wehklage. Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass gerade die Deutschen von der Klagemauer sprechen.

Pfarrer Schröder regte an, den Blick auszuweiten. Wäre es nicht schön, wenn alle Völker und Religionen solche Symbole hätten, an denen gebetet wird, Gebete der Trauer über das Gewesene, des Danks für die verheißene und vielleicht schon wiedergefundene Geborgenheit und der Bitte, uns allen die Kraft zu geben, zu tun, was zu tun ist. Auch die letzten Stücke der Berliner Mauer sind kleine Klagemauern. Und wie wär’s, wenn die Western Wall zur Welt-Klagemauer würde?

Pfarrer Schröder lädt zum nächsten Abend von „Kirche im Gespräch“ ein am Mittwoch, 11. Januar, um 19.30 Uhr in das Evangelische Gemeindezentrum Rodenbach-Niederrodenbach, Buchbergstraße 6. Dann wird das Jahresprogramm 2012 geplant. Wünsche von Themen, die interessieren und über die Menschen miteinander ins Gespräch kommen wollen, sind willkommen.

 

  •  Frauengesprächskreis

14-täglich donnerstags um 9:30 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum
Leitung: Frau Ute Philipp
Termine siehe unter Frauenhilfe
 

  •  Diakonie-Café

Die Mitarbeitenden der Diakoniestation laden etwa vier Mal im Jahr zu einem gemütlichen Beisammensein ins Angehörigen-Café ein.  Weitere Informationen erhalten Sie auf www.diakonie-rodenbach.de